Bischöfe entlarven sich als gnadenlose Heuchler vor Gott

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Klaus
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Bischöfe entlarven sich als gnadenlose Heuchler vor Gott

Beitragvon Klaus » Fr 14. Jan 2011, 00:55

Haha, es gibt doch immer wieder Meldung, von denen man kaum glauben kann, dass sie wirklich jemanden ernsthaft interessieren.

Etwa, wie dieser nachfolgenden Meldung, die nun wirklich kaum der Rede Wert ist, wenn man erfährt dass in einem Schülerkalender der Eintrag christlicher Feiertage vergessen wurde.
Ein menschliches Malheur, wie es überall mal vorkommen kann, wo noch real gearbeitet wird.
Kaum der Rede Wert, wie sich angesichts der PR-Aktion in eigener Sache anhand der Produktionszahlen erkennen läßt, da nur ein Bruchteil aller europäischen Schüler/innen so einen Kalender erhalten hätte. Wovon erfahrungsgemäß ein Großteil umgehend in den Müll wandern wird.

Nicht so die europäische Bischofsbrüderschaft.
Wo sie sonst das Maul nicht aufkriegen, um Stellung gegen Missbrauchstäterschaften in ihren eigenen Reihen zu geißeln, oder zu ihren zu verantworteten Schandtaten gegenüber ehemaligen Heimkindern schweigen. Wie auch nichts zum nachhaltigen Schutz künftiger Kindergenerationen beitragen, waren sich geistliche Hochwürden nicht zu schade in so einer lächerlich bedeutungslosen Angelegenheit ihre protestierende Stimme zu erheben.

Ja, da kennen die Pharisäer von eigenen Gnaden kein Pardon um sich zu so einer dümmlichen Stellungnahme zu versteigen.

Entfernt erst einmal die dicken Bohlen aus euren blinden Augen, tauben Ohren und erstarrten Herzen, bevor ihr den Mund aufmacht.
Denn wo blieben bislang die Stimmen aller hochdotierten Bischöfe die sich gegen ihren eigenen praktizierten Lohndumping richtet. Die Teilen ihrer Beschäftigten so wenig Lohn zugestehen wollen, um diese an jene Tafeln von Armeinspeisungen zu treiben, in deren zweifelhaften Glanz sie sich gleichwohl öffentlich als Wohltäter aalen?

Erbärmlicher kann kirchliche Doppelmoral kaum herausgestellt werden, wenn wie heute geschehen ein weltliches Gericht der angeblich christlichen Gewerkschaft wegen aktiver Unterminierung angemessener Tariflöhne die Tariffähigkeit absprechen musste.

Hier will ich gar nicht erst die rhetorische Frage nach den ausgebliebenen kritischen Stimmen der Kirchen und ihren selbstverliebten Bischöfen stellen.
Aber dick das Maul aufreißen, wenn jemanden ein menschlicher Fehler unterlaufen ist.
Genau das sind unsere Kirchen(-Fürsten).

Erbärmlicher geht’s kaum mehr und würde mir nur zu gern wünschen, dass sie eines Tages mal tatsächlich die Bekanntschaft mit dem Sohn Gottes machen würden.
Ich möchte bezweifeln, ob sie anschließend noch Gelegenheiten fänden, um ihr fürchterliches Geheuchel über die Schafe Gottes auszukübeln.
Sie werden am Ende ernten was sie gesät haben und als Hure Babylon für ihre Untaten und Unterlassungen zur Rechenschaft gezogen werden.

Doch hier die Meldung mit der sie sich einmal mehr als selbstgerechte Heuchler entlarvt haben.


Meldung vom 13. 1. 2011
EU-Kommission vergisst Weihnachten im Kalender


Muslimische und hinduistische Feiertage sind im Schülerkalender verzeichnet, doch die christlichen Feiertage fehlen.
Der Schülerkalender 2010/11 der EU-Kommission enthält viele Informationen, die Kinder so brauchen können: über Handy-Kostenfallen, Gefahren des Internet und Energiesparen etwa. Er verzeichnet außerdem die wichtigsten jüdischen, muslimischen und hinduistischen Feiertage. Doch Schüler, die sich schon mal auf die Pfingstferien oder die Osterfeiertage freuen wollen, finden: nichts. Die christlichen Feiertage fehlen komplett.
Sie wurden offenbar vergessen. "Der Fehler liegt bei uns", sagte eine Mitarbeiterin der Kommissions-Pressestelle in Deutschland "Welt Online". "Wir hätten den Kalender ordentlich abnehmen müssen."
In Brüssel sorgte der Fauxpas schon für einige Aufregung. Der zuständige Kommissar John Dalli entschuldigte sich. Die EU-Bischofskommission COMECE empfahl der EU-Kommission verärgert, dann eben am 25. Dezember zu arbeiten, wenn dies kein Feiertag sei. Und die EU produziert nach.
Die EU-Kommission brachte ihre Bedauern in einem Schreiben an die katholischen Bischofskonferenzen innerhalb der EU zum Ausdruck. Auch die französische Regierung erhalte solch einen Brief, da sie sich über den Kalender beschwert hatte.
Eine neue Seite solle bereitgestellt werden, so die Pressestelle. Die Lehrer würden per Brief informiert.
Der Kalender erscheint EU-weit in einer Auflage von 3,25 Millionen Exemplaren, davon 500.000 in Deutschland. Er wird von der EU-Kommission in Auftrag gegeben und zentral produziert, mit Subunternehmern für den Vertrieb in den einzelnen Ländern. Insgesamt hat die Kommission fünf Millionen Euro dafür ausgegeben.
Quelle:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... nopopunder

Sowie hier die Meldung zu den unchristlichen Praktiken der christlichen Gewerkschaften.
Gericht erlaubt Streiks in kirchlichen Einrichtungen
http://de.news.yahoo.com/17/20110113/tw ... a69d0.html
Eine gerecht Welt fängt damit an, unsere Mitmenschen an unserer eigenen Lebensfreude teilhaben zu lassen.

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