Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Verantwortung im Spiegelbild der Realitäten.

Moderator: Klaus

Klaus-alt
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Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 13:21

Geschrieben: 11.06.2006 13:44
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Am Rande einer Fachtagung vom 9.6.06 in Idstein, die zur „Aufbereitung“ einst düsterer Heimerziehungspraktiken beitragen sollte, begegnete mir der Autor und Spiegelredakteur Peter Wensirski (P.W.) erstmals höchst persönlich.
Er, der mich noch am Vorabend des Verkaufstarts seines Buches anrief, um mich in bedrohlicher Weise aufzufordern Vorgang hier erörtert:
http://64031.forum.onetwomax.de/topic=104675926129
um die kritische Berichterstattungen bezüglich der Internetterroristen Mitchell, Zagermann und Co (teilweise Protagonisten seines Buches) aus meinem Forum, (LINK)http://64031.forum.onetwomax.de/area=34 bzw. Mike Jung´s und Robert Schlittenbauers Internetseiten zu entfernen, vermied an diesem Morgen in einer trotzig anmutenden Verweigerungshaltung alles, um mich im Gegensatz zu den vielen anderen Gästen wahrzunehmen, bzw. zu begrüßen. Immerhin hatte er unwissentlich direkt vor mir einen Platz eingenommen, so dass ihm meine Gegenwart unmöglich verborgen geblieben sein konnte.
Sei´s drum. Wenn sein persönlicher Charakter so schwach ausgebildet ist, um von sich aus eine gemeinsame Aussprache zugunsten einer möglichst breit angelegten Zusammenarbeit im Interesse ehemaliger Heimkinder zu bündeln (ja ich war zuvor noch so naiv zu glauben, dass sein Engagement einigermaßen aufrichtig sei) trat ich in der Mittagspause in dem Bemühen auf ihn zu, offensichtliche Dissonanzen in einem klärenden Gespräch zu beseitigen.
So stellte ich ihm die Frage, warum er auf seiner Buch-Promotion- und Info-Page, im Gegensatz zu manch unbedeutenden Link, nicht auch die einzigen deutschsprachigen Foren von und für ehemalige Heimkindern mit aufführen möchte?
Zumindest, was die Adresse Jung anbetrifft, ein Forum in dem sich im Gegensatz zum recht einsam agierenden Verein ehemaliger Heimkinder (78 Mitglieder) fast 1500 ex-Heimkinder angemeldet haben und einen mehr oder weniger ernsten Gedankenaustausch pflegen.
Gerade das Forum von Mike Jung, enthält eine beispiellose, durch ex-Heimkinder zusammengetragene Liste von Adressen ihrer einstigen Heime, mit dessen Hilfe ex-Heimkindern die Suche nach alten Weggefährten erheblich erleichtert wird.
Ein Wunsch übrigens, der von ausgesprochen vielen Ehemaligen geteilt wird!
Darüber hinaus versuchte ich P.W. verständlich zu machen, wie wichtig die Erfahrungen anderer heimbetroffener Menschen für jene sind, die gerade im Begriff stehen, ihre eigenen Biografien zu entdecken, um damit aus ihrer eigenen Isolation zu finden und sich im positiven Sinne weiter zu entwickeln.
Schließlich weiß ich aus persönlicher Erfahrung und Beobachtung spezieller Foren über mehrere Jahre hinweg, welch ein heilsames, oder wenigstens unterstützendes Element Foren, für manche gewaltbetroffene Menschen haben kann. „Nicht Muss!!!“
Es gibt Gewaltopfer, für die ersetzen Foren manchmal auch gänzlich zeitraubende Einzel- oder Gruppentherapien, denn hier finden sie im Gegensatz zum starren Zeitrhythmus professioneller Therapieangebote, im anonymen Austausch mit Menschen die sehr viel ähnliches wie sie erlebt haben und sich allein schon aus diesem Grund recht gut in die Lage der anderen versetzen können, jederzeit die Möglichkeit bestehende Sorgen und Ängste zu artikulieren, ja sich überhaupt erstmals zu öffnen!
Wie auf dem Kongress in Idstein ebenfalls deutlich wurde, durchlaufen nicht wenige ex-Heimkinder auf der Suche, ihre Erlebnisse verarbeiten zu können, nicht selten einem langjährigen Praxistransit, weil häufig selbst Fachleute zu deren Problematik keinen Zugang finden.
Demgemäss brechen die meisten von uns, in bezug Vertrauen, ohnehin nicht mit viel Geduld gesegnet, häufig konsterniert und desillusioniert entsprechende Aufarbeitungsversuche vorzeitig ab und belassen ihre seelischen Wunden lieber mit einer dicken Kruste, als diese Linderung suchend, immer wieder von neuem aufbrechen zu müssen.

DAS SIND FAKTEN, für die P.W. nur eine abfälligen Handbewegung übrig hat, und nicht nachdrücklicher aufzeigen kann, mit wie wenig Wissen, oder Fingerspitzengefühl sich P.M. auf diesem außerordentlich schwierigen Terrain bewegt.
Statt dessen, stellt er sich in nicht zu überbietender Überheblichkeit hin und behauptet unbesehen, unsere Foren hätten nicht nur keinen Wert, nein, in ihnen würden sich die teilnehmenden User ohnehin nur untereinander befeinden!!!!
Dem möchte ich an dieser Stelle gern das Ergebnis einer Umfrage in Jung seine Usergemeinschaft entgegensetzen, die deutlich aufzeigt, wie sehr sich P.W. in seinen Ansichten irrt. (Nicht mehr verfügbar. stand Nov. 2010)
Dass er als Mentor von Mitchell, Zagermann und einigen anderen die ihm einst die Augen für die Heimkinderproblematik eröffnet haben, blind gegenüber unserer berechtigten Kritiken an deren unrühmlichen Werben in eigener Sache geblieben ist, geht allein schon aus seiner naiven-arroganten Frage hervor: „Ob ich eigentlich selbst ein ehemaliges Heimkind sei?“
Tja, hätte er sich nur einmal ausreichend Zeit genommen und sich auf meiner noch übersichtlichen Seite, bzw. Forum umgeschaut, hätte er, (Wille vorausgesetzt) eine Fülle an Antworten finden können.
Aber daran ist Herrn Wensirski offensichtlich gar nicht gelegen.
Nach eigenem Bekunden, betrachtet er sich als einzigen, oder doch mindestens wichtigsten Aktivisten, der sich für die Interessen ehemaliger Heimkinder einsetzt.
So bemühte er sich in unserem „Gespräch“ wiederholt darum seinen Verdienste herauszustellen, mit dessen Hilfe derartige Tagungen wie in Idstein und öffentliche Diskussionen zum Thema Heimkinder überhaupt erst ermöglicht wurden, während wir mit unseren Foren nichts zugunsten ehemaliger Heimkinder vorzuweisen hätten.
Was Wunder? Schließlich sieht er das Glück ehemaliger Heimkinder, laut Originalwortlaut, vor allem in finanziellen Entschädigungen. Andere Bedürfnisse und Befindlichkeiten scheint es für ihn daneben gar nicht mehr zu geben.
Um „SEIN ZIEL“ zu erreichen nimmt er sogar die Schädigung anderer Heimbetroffener billigend als Kollateralschäden in Kauf.
So kann er an dem verheerende Vorgehensweisen, wie Mitchell, Zagermann und Co um öffentliche Aufmerksamkeit buhlten, nichts Anstößiges erkennen. Und sollten sie andere ex-Heimkinder auch erheblich belästigt, diffamiert und verleumdet haben, so entschuldigt er dieses kriminelle Verhalten mit ihren schlimmen Traumatisierungen. Weswegen ihnen einfach kein Vorwurf zu machen sei.
Eine recht eigenwillige Interpretation für einen verantwortlichen Spiegelredakteur, dessen Tagesgeschäft darin besteht Unrechtsbewusstsein zu wecken.

Statt dessen übernimmt P.W. gleich deren Vokabular, indem er sich in der Feststellung versteigt, wir würden in unseren Foren Scheinuser erstellen, um damit auf andere User einzuschlagen.
Exakt diese realitätsentbehrende Aussage, wurde mir zuletzt durch Frau Zagermann in einem diffamierenden Beitrag vom 24.3.06 um 11:24 Uhr bekannt. (ganz unten. Der Webmaster hat auf mein Verlangen hin die Namen von Mike Jung und mir unkenntlich gemacht). http://www.behoerde.hatepage.com/?d=b&i=30&m=b&f[o]=10
Ihre Urheberschaft dieses Beitrages konnte ich inzwischen nachweisen und wird in meinem gegen sie beantragten Strafprozess als wichtiges Beweismittel Verwendung finden.

Ich bin gespannt, ob Herr P. W. im Anschluss an diesem Prozess weiterhin die Augen vor den Realitäten verschließen wird.
Denn ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, was solch eine öffentliche Person wie P.W. dazu treibt gegenüber Mike Jung zu bestreiten, mit mir telefoniert zu haben. Hier Mike Jung´s Gedächtnisprotokoll. Warum will er davon nichts mehr wissen? (Nicht mehr verfügbar. stand Nov. 2010)
Die gleiche Begebenheit bei Herrn Schlittenbauer, dem gegenüber er sich keine fünf Minuten nach unserem Telefongespräch nicht mal mehr an meinen Namen erinnern wollte.

Amnesie auch zum Treffen, Ende Mai 2004 in Kassel, in dessen Gegenwart ausgiebig über Pläne von den USA aus geführten millionenschwere Sammelklagen gegen kirchliche Einrichtungen debattiert wurde, woran sich P.W. heute ebenfalls nicht mehr erinnern kann.

Hinzu kommt ein Auftreten, dass abgesehen von unbeschreiblicher Ignoranz der realen Begebenheiten und angebotenen Fakten nur noch von seiner machtvergessenen Arroganz übertroffen wurde.
Nie zuvor ist mir jemand begegnet der mir so beständig und vehement das Wort abschnitt und mir in dominanzsuchender Absicht sein eigenwilliges Weltverständnis entgegenzuhalten versuchte.
Könnte sein unerhörtes wie auch unverständliches Auftreten mit meiner Buchkritik verbunden sein, in der er jeden Ansatz sachlicher Argumentation vermisse? siehe: Offene Kritik zum Buch.... http://64031.forum.onetwomax.de/topic=104675926129

Na so was, da zeigt sich ein ausgebuffter Medienprofi ganz unverhofft von seiner dünnhäutigen Seite, um meine Buchkritik nun als Verhandlungsmasse einzubringen, indem er mir die vage Aussicht offerierte, darüber nachdenken zu wollen, Links zu unseren Foren auf seiner Promotions- und Linkpage zu setzen, wenn ich zuvor meine Buchkritik aus dem Forum nehmen würde.
Ich kann nur staunen!

Hier frage ich mich bereits wiederholt, was hat ein solches Gebaren noch mit ehrbaren Journalismus zu tun?
Was ist das für ein fragwürdiges Engagement, wenn P.W. vorgibt, sich für die Interessen ehemaliger Heimkindern einzusetzen und sich dazu eines winzigen Vereins bedient, dagegen das größte deutschsprachige Forum mit wenigsten Hunderten von ehemaligen Heimkindern mit dem fadenscheinigen und falschen Argument ignoriert, dort würden nur weitgehendst Ost-Heimkinder übereinander herfallen.
Dazu möchte ich ihm mit dem Hinweis begegnen, dass es
1. auch zu DDR Zeiten im Osten kirchliche Heimeinrichtungen gab.
2. die Folgen einstiger Heimerziehung hüben wie drüben, nahezu identisch ist.
3. begegnet man sich selbst im Hause Spiegel nicht jeden Tag in Friede Freude Eierkuchen.
Von daher sind seine Einwände eindeutig unsachlicher Natur.
Ich kann nur immer wieder betonen und das habe ich P.W. gegenüber auch verständlich zu machen versucht:
Sein Buch hat eine sehr wichtige Aufgabe erfüllt. Da gibt es nichts dran zu rütteln!
Es ist aber weder das einzige Buch zu diesem Thema, noch zeigt sein bisheriges Engagement, dass er willens wäre die Befindlichkeiten und Wünsche des Großteils ehemaliger Heimkinder zu berücksichtigen, oder im gemeinsamen Interesse zu bündeln.
Aus diesem Grund habe ich ihm die ergänzende Zusammenarbeit mit einem möglichst breiten Kreis an Ex-Heimkindern nahe legen wollen, die sich bereits länger als er mit dieser Thematik auseinandersetzen mussten.
Doch statt auf Interesse, habe ich nur verschlossene Augen und verbohrte Ohren angetroffen.
Aus der Zusammenfassung seiner unverständlichen Verhaltensweisen, spreche ich persönlich P.W. jede lautere Absicht ab, sich diesem Thema angenommen zu haben.
In mir verstärkt sich hingegen immer mehr die Überzeugung, dass ihm mit seinem Buch, neben persönlichen begründeten Ambitionen, doch wohl mehr an öffentlicher Ehre und schnöden Kommerz gelegen ist.
Denn soweit sollte inzwischen auch einem Ignoranten geläufig geworden sein, verfügen ex-Heimkinder eine nahezu untrügliche Antenne für Strömungen, die recht schnell registrieren ob ihr gegenüber es mit ihnen ehrlich meint, oder nicht.

Bärchen-alt
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Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Bärchen-alt » So 28. Nov 2010, 13:21

Geschrieben: 11.06.2006 17:56
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Hallo Klaus,ich habe alles gelesen und auch die Links angeklickt.
Mein Beitrag "Diese Seite"habe ich im Orginal am 16.05.06 geschrieben,
außerdem habe ich dich hierüber in Kenntnis gesetzt.
Wieso steht dort der 5.6,2006 und ich schreibe daß Mike und Du schlechte
Moderatoren sind?Wer ist dafür verantwortlich?
Siehe mein Text im Orginal weiter unten.
Bitte um Erklärung,ich soll auf einer Schleimspur ausgerutscht sein?
Habe mir selbst mein Urteil gebildet,und meine Meinung die ich am 16.5.06 schrieb,erhalte ich aufrecht.
Gruß Ursula.

Klaus-alt
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Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 13:22

Geschrieben: 11.06.2006 23:22
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Hallo Bärchen/Ursula

Ich danke Dir für Deinen Hinweis.
War mir noch gar nicht aufgefallen, dass es da eine Fortsetzung an dümmlichen Diffamierungsversuchen gegeben hat.
Insofern, musst Du Dir den Unsinn, den da jemand getrieben hat wirklich nicht zu Herzen nehmen.
Ist eh klar, aus welcher Ecke immer wieder versucht wird gegenseitige Provokationen auszulösen.
Der beste Rat bleibt da nur, diese feigen Kleingeister die ihre Schmutzkampagnen nur aus der Deckung der Anonymität heraus starten, mit Nichtbeachtung zu begegnen.
Jedes weitere Wort ist da ein Wort zu viel.
Mit besten Grüßen :icon_freu
Klaus

Schnullerbacke-alt
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Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Schnullerbacke-alt » So 28. Nov 2010, 13:23

Geschrieben: 12.06.2006 09:32
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Hallo Klaus.

Habe dein Bericht mit einem schmunzeln gelesen.Was hast denn du erwartet?Dieser Peter Wensirski ist weder an Heimkindern noch an leuten interessiert die Fragen stellen,nein aber ich schrieb es schon öfter Der mensch sollte mal ein Buch schreiben mit dem titel Ruhm und Reichtum,oder einen titel wie,Dank an dumme Heimkinder das sie mir zu Geld verholfen haben.

Ich las dieses Buch auch(habe es nicht gekauft,bin ja kein dummes Heimkind)Auch ich war in Münster,(Haus zum guten Hirten)und auch in Dortmund(Vincenzheim),aber das ist mal nebensache,weil,will von niemanden irgend etwas weder Entschuldigung noch Entschädigung.Was würde es mir bringen?nix!!!!! :icon_haeh

Und die Foren von dir und Mike Bringen Heimkindern mehr als dieses DUSELIGE GESCHMIERE des" Herrn" hab den namen vergessen,sowieso unwichtig!!!!!!!!!!!


Mir tun nur die Heimkinder leid,die ihre ganze Hoffnung auf dieses Gekritzel von dem menschen gesetzt haben.

Mehr möchte ich eigentlich nicht über "IHN" schreiben,sonst denkt er noch er wäre wichtig,was er bei weitem nicht ist.

Lg Schnullerbacke

René-alt
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Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon René-alt » So 28. Nov 2010, 13:24

Geschrieben: 12.06.2006 20:54
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Hallo Klaus,

ich habe das Buch von Peter Wensirski nicht gelesen. Wozu sollte ich das auch tun? Mir ist nicht klar an wen sich der Autor richtet. Für mich selbst brauche ich Erlebnisse wie ich sie hatte nicht in gedruckter Form, da reichen mir meine Erinnerungen und selbst das ist mir manchmal zuviel. Das es Kindern auch noch schlimmer erging, als ich es erlebt hatte, weis ich auch so, denn oft genug wurden uns solche Heime angedroht. Von Erziehern, wenn mal wieder etwas nicht so glatt ging wie sie es sich vorgestellt hatten. "Wenn du dich jetzt nicht zusammenreißt, kommst du nach Westdeutschland in ein geschlossenes Heim" Das war unmissverständlich genug. Wie schlimm musste es in diesen Heimen zugehen, denn wir empfanden schon unser Heim als geschlossen und im Alltag ging es in harten Sitten daher.

Ich kann bei diesem Thema also eigentlich nicht mitreden. Aber wenn schon, soll P.W. doch von mir aus einige Euros da rausziehen. Wer sich dieses Buch kauft wird einen Grund dafür haben und wenn es Mist ist landet es eh in der Kiste bei dem anderen Schund. Mich jedenfalls ärgert viel mehr wenn ich für etwas bezahlen muss, was ich nicht haben will wie z.B. GEZ – Gebühren!

Die Hochnäsigkeit und mangelnde Kooperationsfähigkeit wie die von P.W. trifft man doch auch bei vielen Anderen Menschen an. Hat eben ein Ei gelegt der Gute und jetzt wird erstmal das eigene Ego gepflegt, was soll’s.

Liebe Grüße René

Bella-alt
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Registriert: Do 18. Nov 2010, 07:13

Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Bella-alt » So 28. Nov 2010, 13:25

Geschrieben: 14.06.2006 21:23
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hey klaus,
ich bin baff. du schreibst so verdammt gut ich bin stolz auf dich. du beschreibst es so plastisch als währe ich mitten drin.
habe bis jetzt noch kein protekoll vom vereinsvorstand bekommen? wat solls kann auch ohne dem leben. mir reicht das voll und gans was du geschrieben hat.
ICH DANKE DIR
gemeinsam sollten wir stark bleiben
gruss bella

Klaus-alt
Beiträge: 425
Registriert: Do 18. Nov 2010, 06:30

Re: Fragwürdige Verhaltensweisen von Peter Wensirski

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 13:26

Geschrieben: 15.06.2006 22:07
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Tja, es ist wirklich ein Jammer, dass da jemand in positiver Hinsicht einen gesellschaftlichen Anstoß gegeben hat, jedoch aus einer Mischung von falschem Verständnis und gekränkter Eitelkeit, nicht die Chancen erkennt, um richtig Nägel mit Köpfen zu machen.
Ich denke er zieht mit seiner Kampagne ein ganz persönlich ambitionierten Feldzug ab. Anders lässt sich sein widerwärtig arrogantes Gehabe einfach nicht erklären.
Von daher ist von Seiten der Heimkinder wirklich Vorsicht angesagt, um sich von diesem selbstherrlichen Medienkrösus nicht missbrauchen zu lassen.

@Rene, ja irgendwie hatten die unterschwelligen Drohungen und Prophezeiungen wohl offenbar in allen Einrichtungen System.
Ich wundere mich heute noch etwas darüber, dass selbst in Kinderpsychiatrien die Kinder ähnlich gedankenlos verängstigt wurde.
Denn bevor ich in ein anderes Heim verlegt wurde (war von 8-10 die ersten Jahre in einer Psichiatrie), musste ich mir vorher auch die wiederholten Drohungen anhören, dass ich in ein strenges Heim kommen würde. Wobei man als 10-Jähriges Kind ja eigentlich gar nicht ermessen kann, was ein strenges Heim ist.
Seltsam auch der innere Widerspruch selbst in „meiner“ Psychiatrie, von der ich wirklich sagen kann, dass ich deren Individualbehandlung im Rahmen eines Pilotprojekts wirklich sehr viel zu verdanken habe. Andererseits kann ich mich an Behandlungen erinnern, die weit davon entfernt sind, die Persönlichkeit eines familiär geschädigten Kindes zu fördern. In einem konkreten Fall, z.B. wurde meine Hände und Füße an den Gitterstäben eines im Flur stehenden Bettes gebunden und konnte die lebhafte Auseinandersetzung drei oder vierer Pflegekräfte verfolgen, die darüber stritten, mir auch noch den Mund zuzukleben.
Am Ende setzte sich die harte Fraktion durch und ließ mich allein und sprachlos zurück. Und dass in einer Kinderpsychiatrie! Da kann man heute wirklich nur stauen und hoffen, dass heute andere Sitten herrschen.
Diese Begebenheit zeigt durch die heftige Diskussion des Pflegpersonals über meinen Kopf hinweg, dass wenigstens einige Betreuungskräfte durchaus über ein Unrechtsbewusstsein verfügten.
Leider fand es nur in begrenzten Fällen Anwendung.
Also von daher, könnten wir mit unseren Erfahrungen sicher Bücher füllen. Aber wem helfen solche veröffentlichten Erfahrungen, wenn daraus nicht die nötigen Konsequenzen gezogen werden, bzw. so ein Projekt auf halber Strecke im Nichts versandet?
Da hätte P.W. mit ein wenig mehr Willen und Kooperationsbereitschaft weit mehr herausholen können.
Allerdings stelle ich auch unter den Heimbetroffenen von einst eine gewisse Apathie fest, sich persönlich für mehr Aufklärung und Zusammenarbeit einzusetzen.
Naja, aber vielleicht wird es ja noch was, wenn erst mal eine klarere Richtung erkennbar wird.
In diesem Sinne auf ein gedeihliches Miteinander:
Herzlichst
Klaus


@Bella

Danke für Dein freundliches Feedback. :icon_freu
Ich wünschte mir nur, ich könnte vor einem größeren Kreis auch so frei Reden, wie ich schreibe.
Nee, da hab ich leider noch ein schweres Manko.
Aber wenn wir alle unseren Stärken miteinander bündeln und gegenseitig ergänzen würden, dann könnten wir zusammengenommen sicher zu einer schlagkräftigen Gemeinschaft zusammenwachsen, die richtig was auf die Beine stellen könnten.
Also bitte weiter, dranbleiben :icon_gruss


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