Jetzt aber mal zu dem VeH...

Stimmen und Meinungen zum Verein ehemaliger Heimkinder.

Moderator: Klaus

Klaus-alt
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Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 10:05

Geschrieben: 27.09.2008 14:37
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Hallo hier setze ich einen Teilbeitrag aus dem Bereich Brennpunkte - ernste Diskussionen von Erika herein um die angesprochene Thematik im zutreffenden Areal weiter besprechen zu können, sofern sich hieraus eine weitere Diskussion ergeben sollte.

Original-Ton Erika

Jetzt aber mal zu dem VeH:
ich denke mal, dass bei der Gründung des Vereins die Arbeit und die Ziele absolut unterschätzt worden sind. Es ist nun mal kein Kaninchenzucht-Verein, sondern hier sollte mal das dunkelste Kapitel der Nachkriegszeit - bis heute - durchleuchtet werden. Da kann man nicht mal so daher kommen und denken, dann gründen wir mal einen Verein und gut ist es. Diese Arbeit erfordert fähige Menschen, die sich der Tragweite bewußt sind, die antizipieren können - was das bedeutet- und das nötige now how mitbringen. Ich glaube, dass man da sehr naiv vorgegangen ist und so kann man sich dann auch erklären, dass kleine Erfolgserlebnisse gefeiert werden und das Ganze - also die wirklichen Ziele - dabei aus dem Auge verloren worden sind. Dabei wäre ein sinnvolles Vorgehen die wichtigste Überlegung gewesen. Was macht man denn aber , wenn das Kind nun in den Brunnen gefallen ist. Nun da sollte man doch eine sorgfältige Analyse machen und jeder Mensch, der für diesen Verein arbeit auch mitüberlegen, was ist schief gelaufen und aus welchem Grund. Über einen Verein zu schimpfen bringt einen da auch nicht weiter. Ich habe eine grundsätzliche Einstellung: aus Fehlern kann man lernen - einen eher konstruktiven Ansatz.
Wenn wir alles immer nur runter machen entsteht nichts Neues???


Darauf möchte ich Dir Erika antworten:

Nicht dass hier irgend jemand etwas in den falschen Hals kriegt.
Ja, der VeH insbesondere deren Führungsspitze wurde und wird wohl auch noch gegenwärtig zu Recht kritisiert.
Daran habe ich in enger Absprache mit zahlreichen anderen Mitgliedern ja auch maßgeblich mitgewirkt.

Aaaaaber, wir haben nicht nur destruktiv kritisiert, sondern dazu jeweils sehr konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Siehe Schluss.

Diese Vorschläge von 2006 wurden vom maßgeblich unter dem Einfluß des Vereinsberaters Herrn Schiltsky stehenden Vorstand noch nicht einmal zur Kenntnis genommen.
Anfang diesen Jahres wurden erneut Gespräche in dieser Sache mit einzelnen Vorstandsmitgliedern geführt, in der ich und andere bekannte ex-Heimkinder unseren geschlossen Beitritt in den VeH unter der Voraussetzung anboten, dass die Vorschläge von 2006 aufgegriffen und ungesetzt werden sollten, wie auch als Zeichen eines grundlegenden Neuanfangs der Vorstand geschlossen zurücktreten sollte.
Leider ist dieser Versuch an der Verweigerung der 2. Vorstandsvorsitzenden gescheitert, die ganz offensichtlich nicht mal ihren eigenen Leistungen über den Weg traute, um zu fürchten nicht mehr zurück in den Vorstand gewählt zu werden.

Womit Du siehst liebe Erika, dass sich außenstehende Ex-Heimkinder durchaus schon seit geraumer Zeit um ein positiveres Erscheinungsbild des VeH bemühen.
Diese Gesprächs- und Mitarbeitsbereitschaft besteht eigentlich nach wie vor und Du kannst mir glauben, dass ich der Erste wäre, der einiges (positiv) verändern würde, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte.

Denn es tut mir selber in der Seele weh, wenn ich die letzten Jahre so mitverfolge, dass die Vereinsmitglieder gerade mal zu tatenlosen Statisten degradiert werden, obwohl es sicher für alle vorteilhafter wäre, wenn sich alle an notwendigen Tätigkeiten beteiligen könnten.
Von daher wäre ich dafür das riesige Mitarbeiterpotenzial der zur Untätigkeit verdammten Mitglieder umgehend als Aktivposten in die Vereinsarbeit zu integrieren.
Ich bin davon überzeugt, dass sich da sehr viel ehemalige Heimkinder mit Freude einbringen würden, statt in vereinsinternen Querelen zerschlissen zu werden.
Erreichen kann man nur etwas wenn möglichst viele an einem Strang ziehen.
Also schaun wir mal, wie es weiter geht.

Liebe Grüße
Klaus


Und damit Du siehst, was wir schon 2006 konkret angesprochen haben, hier für Dich das damalige Schreiben, welches ich den Mitgliedern anläßlich der Hauptversammlung 2006 überreichte.
Wie sich zeigte zu spät, denn erst nach der Versammlung wurde mir in zahlreichen Mails die Richtigkeit unserer Kritik, bzw. unserer Forderungen bestätigt.



Wissenswertes zur anhaltenden Mitgliederkritik gegenüber dem VeH-Vereinsvorstand.

Bis auf die neuen Mitglieder, ist vielen hier die lauter werdende Kritik um den Vereinsvorstand bekannt.
Jenen Neuen, die aufgrund mangelnder Kommunikation nichts von den gegenwärtigen Vorgänge wissen, möchte ich mich und die interne Problematik kurz vorstellen.

Mein Name ist Klaus Klüber im Heim war ich von 1965 – 1975. Ich kam mit 8 Jahren ins Heim und wurde mit 18 Jahren wieder entlassen. Wie bei den meisten Anwesenden hier, entdeckte ich erst spät (Mitte 40) die Folgen meiner gewaltbetonten Kindheit und emotionsarmen Heimverwahrung.
Vor etwa drei Jahren, ich befand mich gerade in der Aufarbeitung, meiner Vergangenheit, wurde ich - von einer inzwischen weithin unrühmlichen Person namens Martin Mitchell - auf eine „Interessengemeinschaft ehemaliger Heimkinder“ aufmerksam gemacht.
Diese Gemeinschaft war gerade dabei, sich zu einem Heimkinderverein zu formieren

Ich fand diesen Gedanken sehr interessant! Hier könnte Betroffenen geholfen werden, ihre eigenen Geschichten zu entdecken, sie aufzuarbeiten und möglicherweise eine angemessene Entschädigung einzufordern. Oder auch einfach einen Rahmen abzustecken, um Betroffenen das befreiende Gefühl zu vermitteln, nicht allein mit ihren Erfahrungen und Sorgen zu sein.
Wir wissen ja alle, dass unsere Empfindungen von Nichtbetroffenen erfahrungsgemäß kaum nachvollzogen werden kann.

Im Mai 2004 folgte ich einem Aufruf und Einladung via Internet zu einem „Vereinstreffen.“ Hier an gleicher Stelle in Kassel.
Die Versammlung, besondere ihr abruptes Ende, indem der „Vorstand“ fluchtartig die Räumlichkeiten verließ und die verdutzten Anwesenden sich selbst überließ, trug wenig dazu bei, Vertrauen in diese „Vereins-Interessengemeinschaft“ zu setzen.
Dass sich der „Verein“ später als noch gar nicht eingetragen herausstellte, spricht weiterhin für dessen unseriöses Auftreten. Hinzu kam, dass die „Vorstandmitglieder“ durch dubiose Machenschaften um die Vereinskasse und Spendengelder, vollkommen an Glaubwürdigkeit verloren hatten. Die Heimlichtuereien gegenüber den damaligen Mitgliedern, wie auch die beschämenden öffentlichen Auseinandersetzungen untereinander sorgten für reichliche Negativschlagzeilen.
In Unkenntnis der damaligen Hintergründe versuchte ich dem „Verein“ mit konstruktiven Ideen zu einem inhaltlichen und öffentlich positiveren Erscheinungsbild zu verhelfen.
Jedoch blieben meine Vorschläge weitgehend unbeachtet.

Nachdem sich der erste „Verein“ mit einer Fülle abschreckender Peinlichkeiten in Selbstgefallen aufgelöst hatte, wurde alsbald ein zweiter Versuch gestartet. Aber auch dieser scheiterte an den beteiligten Personen.
Erst unter geradezu konspirativen Umständen, wurde im dritten Anlauf von lediglich sieben Betroffenen der heute bekannte VeH gegründet und als Verein eingetragen.
Schon zur damaligen Zeit habe ich eine solch Vorgehensweise dahingehend kritisiert, weil zur Vereinsgründung niemand die Wünsche und Ziele der vielen zum damaligen Zeitpunkt erreichbaren Betroffenen befragt und in die Vereinssatzung hat einfließen lassen.
Ein unverzeihlicher Fehler, wie mir zwischenzeitlich vier der sieben Gründungsmitglieder bestätigt haben..
Für fragwürdig halte ich nach wie vor den Anspruch dieses Vereins, sofern er an seiner momentanen inneren Verhaltensstruktur festhalten sollte, bundesweit als Sprachrohr der ehemaligen Heimkinder aufzutreten und zu agieren.

In Hinblick auf die vorangegangenen Vereinsgründungsversuche stellte diese wenig betroffenenorientierte Vorgehensweise, die in einer wenig aussagekräftigen Vereinssatzung ihren Niederschlag gefunden hat, für mich und viele andere Betroffene einen gewichtigen Grund dar, dieser neuen Gemeinschaft VeHeV mit gesunder Skepsis, aber dennoch vorhandenem Interesse zu begegnen.
Mit Recht, wie zahlreiche Klagen von Betroffenen inzwischen belegen, die mir als Betreiber eines Betroffenenforums unter http://www.ex-Heimkinder.de bekannt wurden.
Näheres geht aus dem Anhang hervor.

Die Tatsache, dass ich nach der unrühmlichen Veranstaltung im Mai 2004 in Kassel, umgehend den Betroffenen ein Forum zum gemeinsamen Gedankenaustausch zur Verfügung stellte, dürfte mein reges Interesse zur aktiven Hilfe für die Betroffenen belegen.
Dieses Aufklärungsschreiben stellt den Versuch dar, den neuen Vereinsmitgliedern, die sich bisher kaum untereinander kennen lernen konnten, von den Vorgängen in und um den VeH, insbesondere was die Vorstandsarbeit anbetrifft, Kenntnisse der Kritik zu vermitteln, die von anderen Mitgliedern an den Vereinsvorstand ohne ausreichende Resonanz herangetragen wurde.
In Absprache mit diesen Mitgliedern (darunter vier der sieben Gründungsmitglieder) hoffen wir, dass zur Kenntnisnahme und Thematisierung dieser Kritikpunkte eine positive Wendung innerhalb des Vereins zugunsten aller Mitglieder zu erzielen.
Wir bitten Dich die nachfolgenden Kritikpunkte aufzugreifen und vom Vorstand des VeH entsprechende Änderungen einzufordern.
Denn nicht der Vorstand, sondern seine Mitglieder bilden den Verein!
Ein Vorstand verkörpert lediglich das öffentliche Sprachorgan der Vereinsmitglieder und hat sich demnach den Wünschen seiner Mitglieder anzunehmen und nicht umgekehrt.

Im Einzelnen wird nicht nur kritisiert. In Absprache mit anderen Vereinsmitgliedern wurde am 21.8. diesen Jahres in einem 10-Punkte-Fragebogen an den Vorstand gesandt.
Dieser ist ohne positive Resonanz geblieben ist. Offen sind folgende Punkte, die Anlass zur Kritik und Anregung geben .

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Frage:
Warum wird innerhalb des VeH kein freundschaftlicher Umgang per DU praktiziert?
Das – DU in anderen weit belangloseren Vereinen selbstverständlich, würde hier zu mehr Gemeinschaftssinn und Verbundenheit führen.
Es stelle sich mal jemand einen Sportverein vor, in dem die Spieler auf dem Spielfeld quasi, „Ach könnten Sie so gut sein, mir den Ball zuzuspielen“, miteinander umgingen.
Ziemlich Weltfremd! Warum wird im VeH so ein distanzierter Umgang gepflegt?
Anregung:
Abstimmen lassen ob innerhalb des VeH ein gemeingültiges Du Anwendung finden soll.

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Herr Schubert ist ganz sicher ein herzensguter Mensch. Aber aufgrund seiner fehlenden Kompetenz und Präsenz als 1.Vorsitzender des VeH denkbar ungeeignet.
Meine Erfahrung: Jeder zweite Satz von ihm, „Da muss ich erst Herrn Schiltsky fragen!“
Anmerkung: Nicht Herr Schiltsky ist Vorsitzender des VeH, sondern Herr Schubert.
Vom fehlenden Erscheinungsbild abgesehen, ist er bisher noch nie richtungsweisend aufgetreten.
Anregung: Einen neuen Vereinsvorstand wählen. Denn auch Herrn Schuberts Stellvertreterin und 2. Vorsitzende Frau Eppert vermischt momentan mit der Präsentation ihres eigenen Buches persönliche und Vereinsinteressen. Dieses geht zu Lasten anderer Mitglieder, die auf entsprechende Fragen wegen ihres Zeitmangels, (Buchpräsentationen) keine, oder nur unzureichende Antworten erhalten. In Telefonaten müssen sich diese Mitglieder, von ihr noch Undankbarkeit vorwerfen lassen. Sie verkehrt den Sinn ihrer Aufgabenstellung in Vorstand und Verein, wie es auch Herr Schiltsky ständig wiederholt, dahingehend um, dass die Mitglieder ihnen doch für die dabei abfallende Werbung für den VeH dankbar sein müssten.
Damit zeigt Frau Eppert, dass sie den ehrenamtlichen Sinn ihrer freiwilligen Tätigkeit nicht verstanden hat.
Genauso ist es leider auch bei Herrn Schiltsky. Während eines Telefonats, in dem er mir sein fragwürdiges Verständnis zur Vereinsarbeit durch die Aussage zum Ausdruck brachte, dass er nur unter der Voraussetzung der angestrebten und bezahlten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bereit sei, sich für den Verein VeH zu engagieren, spricht Bände. Hinzu kommt, wie mir von anderen Vereinsmitgliedern berichtet wurde, sein ausfallender und cholerischer Umgangston am Telefon.

Anmerkung: Wie ginge es wohl dem Verein, wenn alle so dächten und entsprechend danach handelten.
Im übrigen halte ich seinen zuweilen ungezügelten Umgangston nicht nur völlig unangebracht sondern, wie im Falle der letzten MV in Idstein, Herrn Junge gegenüber erschütternd entwürdigend.
So ein Verhalten hat niemand verdient und gehört umgehend abgestellt.
Meine Anregung:
Den Beratungsdienst einer, oder mehreren geduldigeren Personen übertragen.

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Frage:
Warum ist die VeH-Website als private Domaine auf Herrn Schiltsky eingetragen und nicht auf den VeH?
Anregung: Sofort auf den VeH übertragen, damit die Website auch dem VeH gehört!

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Frage:
Wieso bestimmt Herr Schiltsky wie und wer (nämlich er allein) die Website zu führen hat?
Dem Vernehmen nach sträubt er sich dagegen die Website für Mitglieder mit aktuell anstehenden Informationen zu versehen, sowie die Integration eines kommunikationsförderlichen Forums zu erlauben, mit dem die Mitglieder des VeH. nicht nur über anstehende Pläne mitentscheiden, sondern eigene Ideen zur Diskussion stellen können.
Anregung: Sowohl für die Website, wie auch für ein entsprechendes Forum mehrere Freiwillige als Administratoren, bzw. Coadministratoren/innen einbinden.

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Frage:
Wieso glaubt Herr Schiltsky geplante Ausstellungen allein einrichten, bzw. ausschmücken zu dürfen?
Anregung: Vor entsprechenden Projekten Mitglieder um Ideen und Mitarbeit bitten.

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Frage:
Welchen Umfang hat das Beschäftigungsverhältnis von Herrn Schiltsky und wie wird der Nachweis seiner Tätigkeit protokolliert?
Anregung: Führung eines Arbeitsnachweises, der dem Vorstand vorzulegen ist!

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Frage:
Warum werden die Mitglieder nicht über den Mitarbeitervertrag, den Herr Schiltsky mit dem Arbeitsamt und dem Vereinsvorstand abgeschlossen hat, unterrichtet? Tatsache ist, dass ABM-Verträge nicht allein vom Arbeitsamt gezahlt werden. Welche Kosten muss eventuell der Verein tragen?
Anregung: Offenlegung der Fakten und Abstimmung der Mitglieder. (Die ABM-Vertragsverlängerung steht zur Abstimmung!) Entscheiden ob Herr Schiltsky auch künftig als Projektleiter der Anlaufstelle tätig sein soll! Sollten Kosten aus dieser Weiterbeschäftigung entstehen, muss darüber unbedingt beraten werden, wie diese vom Verein zu leisten sind. Zusätzlich sollte darüber nachgedacht werden, ob nicht im Rotationsverfahren andere Mitglieder in den Genuss einer solchen bezahlten Mitarbeit kommen können. Schließlich hat der Verein auch andere bedürftige Harz IV-Empfänger die kreative Ideen entwickeln können und sich aus anderen Motiven einbringen wollen.

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Laut Vereinssatzung sieht der Verein die Förderung des Alltags von ehemaligen Heimkindern vor.

Frage:
Wo und wie hat diese Förderung in den letzten zwei Jahren zumindest Ansatzweise stattgefunden?
Was hat der VeH bis heute zur Verständigung und Findung innerhalb ehemaliger Heimbewohner beigetragen?
Anmerkung! Den Vereinsmitgliedern ist es bis heute nicht mal eine umfassende Kommunikation ermöglicht worden, sondern wird sogar bewusst verhindert.
Konkrete Hilfsanfragen blieben entweder ungehört, oder völlig unzureichend beantwortet.
Anregung: Schaffung eines Email und Telefonnetzwerkes! Betroffene würden über aktuelle Informationen versorgt werden. Eine Liste von Ansprechstellen sollte zusammengetragen werden, damit Betroffene, z.B. mit akuten Sorgen oder Depressionen im Bedarfsfall zu allen Tages und Nachtzeiten anrufen können.

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Weitere Anregung:
Im Vereinsgeschehen gehört Transparenz zum obersten Gebot.
So sind die Mitglieder des VeH über geplante Maßnahmen, so frühzeitig zu informieren, dass vorhandene Ideen und Anregungen möglichst aller Mitglieder noch rechtzeitig in konkrete Projekte einfließen kann.

Wünschenswert wird der Vereinsvorstand aus gegebenen Anlass von selbst eine Vertrauensfrage stellen und sich gegebenenfalls einer neuen Vorstandswahl stellen.

So und hier der 10 Punkte-Fragenkatalog, vom 21.Aug. 06 auf den die Mitglieder gern Antwort haben möchten, jedoch bislang vom Vorstand mit schweigender Ignoranz beantwortet wurde.



Anhang: 10-Punkte-Fragenkatalog vom 21.8.06

1.
Wie schon mehrfach angeregt, wünschen sich die Mitglieder dringend eine interne Mitgliederliste, um die Möglichkeit zu nutzen untereinander Kontakte zu knüpfen.
Warum wird diesem nachdrücklichen Wunsch nicht entsprochen, wenn datenschutzrechtliche Bedenken mit einem einfachen Kreuzchen auf der Mitgliederanmeldung ausgeräumt werden können, indem die Betreffenden selbst entscheiden, ob sie mit der Weitergabe ihrer Adressdaten in einer Verteilerliste einverstanden sind oder nicht?
1a
Wann ist mit einer Adressverteilerliste zu rechnen, die den Mitgliedern regelmäßig und zeitnah zur Verfügung gestellt wird?


2.
Warum wird nicht gezielt nach Vereinsmitgliedern gesucht, die bereit wären den Vereinsvorstand in ihrer Arbeit zu beraten und/oder anderweitig aktiv zu entlasten?
Oder seid ihr der Ansicht, ausschließlich ein Herr Schiltsky besäße das geistige Potenzial, um Ideen zu gestalten?

3.
Warum wird Vereinmitgliedern die notwendige Zustimmung über wichtige Entscheidungen versagt, bzw. nicht mal über geplante Projekte und Ideen informiert, wie sie gegenwärtig in der Konsultation zweier Anwälte besteht, die ohne die notwendige vorherige Zustimmung der Mitglieder eingeschaltet wurden, um im Interesse ehemaligen Heimkinder tätig zu werden? (die ausschließlich dem VEH angehören?)
Hier wurden die Vereinsmitglieder vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass vorab geklärt wurde, von wem diese Anwälte bezahlt werden und weiter keine Informationen über die geplante Vorgehensweise erörtert wurden, bzw. geklärt ist, wer und in welcher Form Nutznießer etwaiger Erfolge werden soll.
Meines Wissens nach verstößt eine derartige Vorgehensweise eklatant gegen bestehendes Vereinsrecht. Nicht nur aus diesem Grund sind, wie mir bekannt ist, einige Misstrauensanträge gegen den Vereinsvorstand anhängig.

4.
Werden diese Misstrauensanträge ausreichend auf der geplanten Mitgliederersammlung am 21. Oktober behandelt werden?
4a
Wird in diesem Zusammenhang der Vereinsvorstand bei unzureichender Mitgliederanwesenheit den festgeschriebene Status Quo weiter aufrecht erhalten wollen?
Ich möchte nur daran erinnern, dass aufgrund biografiebedingter wirtschaftlicher Not absehbar ist, dass zahlreichen Mitgliedern eine weite und somit kostspielige Anreise zu diesem bundesweiten Vereinstreffen nicht möglich sein wird und sie für diesen Fall vorab über anstehende Themen und Entscheidungen informiert werden müssten, um von ihren Stimmübertragungsrechten adäquat Gebrauch machen zu können.
4b
Welche Vorkehrungen hat der Vereinsvorstand vorgesehen um mittellosen Mitgliedern eine kostengünstige Teilnahme an Vereinssitzungen zu ermöglichen?

5.
Aufgrund von Klagen ist die Tätigkeit des Vereinberaters Herrn Schiltsky unter Teilen der Vereinsmitgliederschafft deutlich umstritten, die sogar die Vermutung nahe legen, Herr Schiltsky würde inzwischen maßgeblich die Ausrichtung der Vorstandsarbeit bestimmen.
Andere Teile loben hingegen sein Engagement.
Daher möchten die Mitglieder nicht nur wissen, welches Tätigkeitsumfeld die Arbeit von Herrn Schiltsky umfasst, sondern möchten gern wissen, wann die Beratertätigkeit von Herrn Schiltsky endet, bzw. ob eine Weiterbeschäftigung angedacht ist?
5a
Wenn ja, müssten die Mitglieder dann nicht erst einer Weiterbeschäftigung zustimmen?

6.
Bekanntlich begleiten seit geraumer Zeit Vereinsvorständler/Innen, den Autoren und Spiegelredakteur Herrn Wensirski auf diversen Veranstaltungen.
Soweit dafür Auftrittsentgelte gezahlt werden, kommen diese nach Abzug der eigenen Aufwendungskosten dann anschließend der Vereinskasse zu Gute?

7.
Warum kommen bei diesen Veranstaltungen nicht auch andere Vereinsmitglieder zu Wort?

8.
Bekanntlich war für den Herbst auf bundespolitischer Eben ein runder Tisch angekündigt, an dem auch ehemalige Heimkinder teilnehmen sollten.
Ist bekannt aus welchen Kreisen, bzw. wer explizit daran teilnehmen wird?
8a
Für den Fall dass aus den Reihen des VeH-Mitglieder daran teilnehmen werden;
Ist daran gedacht, die anderen Vereinsmitglieder vorab darüber zu informieren, um deren Wünsche und Anregungen einzuholen und diese am runden Tisch thematisch zu berücksichtigen?

9.
Warum werden von mittellosen Mitgliedern weiterhin Mitgliedsbeiträge erhoben, obwohl dem gemeinnützig anerkannten Verein öffentliche Fördergelder zustehen, bzw. sich für ein derart öffentlich besetztes Thema bestimmt auch Sponsoren finden ließen, die den Verein unterstützend zur Seite stehen würden?

10.
Eine Frage die immer wieder behandelt wird ist, ob der Verein bereit ist, die Interessen ALLER ex-Heimkinder zu vertreten, bzw. sich auch für jene zu öffnen, die einst zu den ostdeutschen Gebieten gehörten?
10a
Gilt der Einsatz auch für jene die dem VeH nicht angehören?

Erika-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Erika-alt » So 28. Nov 2010, 10:07

Geschrieben: 27.09.2008 18:47
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Lieber Klaus,
vielen Dank für die sehr ausführliche Stellungnahme, jetzt habe ich doch einen besseren Überblick über diesen Verein gewonnen und für mich und sicherlich auch andere neuere Forumsmitglieder ist es ja auch wichtig mal umfassend informiert zu werden.
Ihr "alten Hasen" seid da zu Recht auf einer anderen Ebene weil ihr da besser die ganze Entwicklung mitbekommen habt.
Zunächst einmal bin ich doch sehr erschrocken, wenn ich Deine Schilderung einiger Vorstandsmitglieder lese. Hier steht doch gar nicht irgend eine Arbeit für Heimkinder im Vordergrund, sondern da scheinen doch einige Vorstandsmitglieder den Verein für ihre eigenen Zwecke zu benutzen, offensichtlich zur eigenen Profolierung und auch zum eigenen Vorteil. Die Art des Umgangs sich beispielsweise mit Sie anzureden erscheint mir eine deutliche Absicht der Distanz zur sog. Basis demonstrieren zu wollen. Die Informationsvorenthaltung würde in der Arbeitswelt geradezu als Machtmissbrauch interpretiert werden und da paßt es dann auch, dass sie ihre Mitglieder nicht in die Vereinsarbeit mit einbeziehen. Der Mangel an Kompetenz - insbesondere der sozialen Kompetenz - und auch die Präsenz einiger Vorstandsmitglieder wird deutlich sichtbar. In dieser Formation der Forstandsmitglieder hat so ein Verein keine Chance - das ist klar- aber wenn diese Vorstandsmitglieder die Basis nicht informieren besteht auch die Gefahr, dass die Basis bzw. wahrscheinlich die Mehrheit der Basis unter Umständen diesen Vorstand auch noch gut finden. Oh je, da sehe ich ja schwarz. Was kann man da machen? Die Verbesserungsvorschläge für eine veränderte Arbeitsweise und noch mehr hast Du ja sehr genau und auch sinnvoll geschildert. Aber wie kann man den Vereinsmitgliedern auch zeigen was da schief läuft. Denn sie scheinen es ja offensichtlich nicht zu wissen, sonst wäre der Vorstand schon im hohen Bogen rausgeschmissen worden.
Meine nächste Frage wäre dann, wenn man neue Vorstandsmitglieder wählt, auf welche Grundlage müsste das dann passieren. In jedem Verein gibt es eine Satzung, die mit den Vereinsmitgliedern abgestimmt werden muss. In dieser Satzung muss doch auch die grundlegenden Prinzipien eines Vereines festgelegt sein.
Tja , da muss sich nun mal wirklich jedes Vereinsmitglied überlegen, warum es in diesem Verein ist.
Zunächst mal vielen Dank Lg Erika :icon_freu

Klaus-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 10:08

Geschrieben: 28.09.2008 10:25
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Hallo Erika
Die Crux am Verein entstand bereits mit der konspirativen Gründung des Vereins, dessen Gründungsmitglieder vermutlich nicht mal ahnten auf welche Dimensionen sie sich da einließen.
Ich habe schon immer heftigst kritisiert, warum zur Vereinsgründung nicht wenigstens versucht wurde, weitere Heimkinder in dieses Gemeinschaftsprojekt und deren Gedanken und Anregungen in die Vereinsgründung einzubeziehen.
Entsprechend einseitig hat sich dieses Ergebnis auf die Zielsetzung, wie auch wachsweiche Vereinssatzung niedergeschlagen, die den Erfordernissen eines so wichtigen Vereins in keiner Weise gerecht wird und genau jene inhaltlich fragwürdigen Interpretationsmöglichkeiten im Vereinsgeschehen fördern, die schon seit geraumer Zeit zu internen Zerwürfnissen beitragen.
Ist ja wie gesagt alles nichts Neues.
Um dem in positiver Weise entgegenzuwirken haben sich schon seit geraumer Zeit außenstehende ex-Heimkinder und VeH-Mitglieder zusammen gesetzt und Vorschläge für alternative Vereinsinhalte erarbeitet, die den Bedürfnissen aller Betroffenen bei weitem besser gerecht würden und dem Verein auch nach außen ein positives wie tragfähiges Fundament verleihen würde.
Denn hat sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, was aus dem Verein wird, wenn eines Tages die Mitglieder ihre Entschädigung erhalten haben?
Warum sollten die dann überhaupt noch im Verein bleiben?
Der Verein verliert doch jetzt bereits seine Mitglieder. Warum, weil er keine attraktiven Inhalte anbietet, die über Entschädigungsbestrebungen hinausreichen. Und wie wir inzwischen wissen, bedarf es dazu nicht mal einer Vereinsmitgliedschaft.
Daher wird der Verein früher oder später ohnehin gezwungen sein, sich inhaltlich breiter aufzustellen, um überhaupt noch eine künftige Existenzberechtigung aufrecht zu erhalten.
Doch bislang kamen die, die ein wenig weiter blicken nicht mal dazu ihre Gedanken und Vorschläge, einschließlich einer passgenau zugeschnittenen Vereinssatzung den Mitgliedern vorzustellen.

Von daher sehen wir die gegenwärtigen Zerwürfnisse mit einiger Gelassenheit. Immerhin bieten Konflikte stets Chancen der Erneuerung. Warum also nicht auch hier?
Wie dem internen Übel beizukommen ist, auch darüber haben wir uns längst Gedanken gemacht.
Demnach sehen wir aufgrund der fehlenden Kommunikation noch gar keine Möglichkeit einen geeigneten Vorstand zu finden. Liegt ja auch auf der Hand. Oder woher wollen die Mitglieder wissen, wer für Vorstandsaufgaben geeignet ist, wenn sie sich untereinander noch nicht mal kennen?
Deshalb schlagen wir vor, dass mit Hilfe des gegenwärtigen, oder eines kommissarisch arbeitenden Vorstands erst mal ein längst überfälliges Kommunikationsnetzwerk erstellt wird.
Dann sollte erstmal das Interesse abgefragt werden, wer sich für Vorstandsaufgaben bewerben möchte.
Diese Bewerber/innen müssten dann ausreichend Gelegenheit haben sich den anderen Mitgliedern vorzustellen und zu erläutern, in welcher Weise sie sich für die Vereinsinteressen einsetzen möchten und welche Erfahrungen, bzw. Qualifikationen sie eventuell aufweisen können, um sich für diese Aufgabe zu empfehlen.

Erst wenn dieser Vorstellungsprozess vollzogen ist, sehen wir Chancen und Legitimierung um in einer neuen Hauptversammlung eine Vorstandswahl abhalten zu können.

Wir halten diesen Läuterungsprozess für außerordentlich wichtig. Denn sollte der Verein an seinem gegenwärtigen Kurs festhalten, ist dem Missbrauch einzelner Akteure Tor und Tür geöffnet und könnte letzten Endes dazu führen, dass die Mehrheit der Betroffenen in späteren Entschädigungsverhandlungen um ihren Erfolg betrogen werden, weil staatliche und institutionelle Vertreter die Solotänzer auf der anderen Verhandlungsseite allzu leicht über den berühmten Tisch ziehen könnten.
Ich denke, diese Gefahr ist für jeden Nachvollziehbar und sollte entsprechend ernst genommen werden.
Nur wie man das den Mitgliedern selbst begreiflich macht, dass entzieht sich auch meiner Kenntnis.
Eventuell wäre halt doch ein offensiver Schritt in den Verein notwendig, um in dieser Sache Gehör zu finden.
Vielleicht hilft es aber auch schon mal diese Gedanken hier weiter zu verbreiten.

Oder siehst Du andere Alternativen?

Mit besten Grüßen
Klaus

Erika-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Erika-alt » So 28. Nov 2010, 10:09

Geschrieben: 28.09.2008 11:35
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Hallo Klaus,
jetzt hast Du ja schon die Dinge eingebracht, die ich heute noch
ausführlich einbringen wollte.
Ich hatte vorab erst noch die Frage: die Vorstandsmitglieder sind nicht
von den Vereinsmitgliedern gewählt worden oder?
Wenn das so ist, geht das mal gar nicht, aber dann wäre es für mich verständlich, dass der Vorstand da lediglich sein eigenes Ding durchzieht.
So nun mal zu Deinen Vorschlägen.
Ich bin beeindruckt, so und nicht anders sollte vorgegegangen werden.

Kommunikationsnetz: Ein Forum bietet eine ausreichende Möglichkeit
jeweils die Aspekze bezüglich eines Vereins zu besprechen. In einem Forum kommt jeder zu Wort. So ein Forum gibt dann lediglich die entsprechenden Themen vor, die den Verein betreffen. Also nicht so breit gefächert wie zum Beispiel bei unser Forum, also ein:
Vereinsforum
Da bleibt natürlich immer noch die Frage, was mit den Menschen ist, die keinen PC haben bzw. keinen PC bedienen können. Denn die Menschen, die keinen PC haben, kann man sicherlich helfen, das wäre da mal dann meine erste Forderung. Dann bei den anderen, müßten Patenschaften übernommen werden, diese Menschen jeweils über den postalischem Wege zu informieren - oder das übernimmt der Vorstand eines Vereines. Müßte aber besprochen werden, denn Information und Kommunikation außerhalb der Mitgliedersitzung ist außerordentlich wichtig.
Bewerbung ein Forum bietet die Möglichkeit interessierte Menschen, die sich aktiv in einem Verein engagieren wollen, sich vorzustellen, über die eigene Vorstellung, Ziele und auch eigene Schwerpunkte und auch durchaus die eigenen Fähigkeiten. Für Menschen, die sich in so einem Verein engagieren wollen, sollte es auch möglich sein sich mit den eigenen Fähigkeiten vorzustellen, dass hat nichts mit Bescheidenheit zu tun, sondern mit Selbstbewußtsein und solche Menschen braucht man doch in so einem Verein, weil die sich dann nicht in einer schäbigen Art und Weise profilieren wollen.
In einem Forum hätten dann auch die Vereinsmitglieder - oder auch die Leute-die eventuell in dem Verein beitreten möchten, die Möglichkeit Bewerber auch Fragen zu stellen. Ich denke da an mich, also gehe von meinem Denken aus, welche Überlegung ich hätte, wenn ich einem Verein beitreten würde. Ich würde keine Leute wählen wollen, die ich nicht kenne oder nicht auch Fragen stellen könnte.
Da komme ich dann zu meinem letzten Punkt-die der Interessen:
ich hätte beispielsweise kein Interesse an einem Verein, der sich ausschließlich mit den Entschädigungen befaßt. So notwendig wie das ist, aber es betrifft mich ja nicht. Mit Geld alleine ist den Opfern auch nicht geholfen, denn es gibt ja doch viele Heimkinder die möglicherweise andere Bedürfnisse haben und die sollte dann auch mal ermittelt werden.
Genaus so müsste man sich Gedanken darüber machen, welche Themen anstehen, sei es Präventionsarbeit - jetzt sehr allgemein gehalten, müsste genauer eruiert werden, welche Richtung eine Präventionsarbeit haben sollte. Wichtig ist es, die Vereinsmitglieder - oder die es noch werden wollen-auch dazu zu befragen.
D.H., ein Verein sollte sich nicht einseitig mit Entschädigungen befassen, dazu braucht man tatsächlich keinen Verein.
Also im Grunde genommen hast Du ja schon alles eingebracht, wäre auch mal interessant ob unsere Leute hier im Forum noch Ideen dazu haben. Fürchte, dass sie noch gar nicht gemerkt haben, dass wir hier eine interessante Diskussion laufen haben.
Da richte ich mich doch gleich mal an meine liebe zwergenkoenig, was hättest Du für Wünsche in so einem Verein????
Wie Du ja weißt, brauchen meine Fragen nicht beantwortet werden, aber herje, ich kann es nicht lassen :icon_toll :icon_toll
Ich hoffe, dass das Thema hier weiter geführt wird, sofern ein Interesse an dem oder an einem Verein weiter besteht.
Erika :icon_freu

Klaus-alt
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Registriert: Do 18. Nov 2010, 06:30

Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Klaus-alt » So 28. Nov 2010, 10:11

Geschrieben: 28.09.2008 12:35
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Mensch Erika, schon vergessen?

Zwergenkönig nutzt doch das schöne Wetter zum Segeln. :icon_gruss
Und ehrlich gesagt, ziehts mich auch nach draußen.
Doch vorher nochmal ne "kurze" Antwort.

Selbstverständlich habe ich, haben wir den damals Web-Verantwortlichen Herrn Schiltsky auf die notwendige Installation eines Forums auf der VeH-Webseite hingewiesen, ja regelrecht bedrängt..
Doch gerade er hat sich mit Händen und Füßen gegen die Einrichtung eines Forums oder Verbesserung der Kommunikation unter den VeH-Mitgliedern gewehrt.
Kann sich jeder so selber seine Gedanken machen, wozu diese abweisende Haltung dienen sollte.

Aber es wäre zu einfach nur Herrn Schiltsky Fehler vorzuwerfen, schließlich hat es einen gewählte Vorstand gegeben, der in dieser Hinsicht bis heute weitgehend untätig geblieben ist.

Ansonsten haben wir (der Kreis von Interessierten) durchaus auch ganz konkrete Zielvorstellungen.
Wie z.B.

Austauschmöglichkeit mit anderen Betroffenen, Telefonkette von Freiwilligen.
Sofern Bedarf, Bildung von Selbsthilfegruppen.

800 Hotlinenummer, die Reihum geschaltet (Weiterleitung) werden kann.
Seelsorgerische Schulung, um Betroffenen professioneller beistehen zu können.
Einstellung eines festen Mitarbeiters/in für Beratungen bezüglich Unterlagen evtl. Behördenangelegenheiten
Entschädigung, Renten.

Arbeitsgruppen zur:
Aufklärung in Form der Erstellung einer Biografiedatenbank. (Viele Grüße an Helmut :icon_gruss )
Prävention, Pflichtschulfach (siehe meine Webseite unter Ziele), Förderung von gesellschaftlicher Empathie.
Ausarbeitung: Was ist Gewalt, wie äußert sie sich, wie sind die Folgen, für die Gesellschaft Wirtschaft und Soziales
Ausarbeitung: Wie auf Elternrolle vorbereitet werden kann.
Ausarbeitung: Wie Eigen- und Sozialverantwortung zu erzielen ist.
Wie sieht gegenwärtige Begleitung von derzeit entlassenen Heimkindern aus. Welche Hilfen?
Vermehrt qualifizierte Ausbildung von Pflegeeltern

Ansprechstelle für ehemalige und derzeitige Heimkinder, sowie gewaltbetroffenen Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung.
Mitarbeit in Kontrollkommissionen für die Einhaltung der Menschenrechte in Heimeinrichtungen
Zusammenarbeit mit den Landesjugendämtern um Verbesserungen zu erzielen.

Vorträge in der Öffentlichkeit um das Thema Heimkinder aus der Stigmatisierung zu führen.
Problematik unerwünschter Kinder

Gewinnung von psychologischen Kräften (Selbsthilfegruppen und Forenbegleitung)
Rechtsanwälten. Ständige Medienvertretung (Öffentlichkeitsarbeit)
Sponsorensacquise und Fondgründung
z.B. um Vereinssitzungen und Freizeittreffen zu ermöglichen.

Flyer über Zielsetzunugen erstellen.
Hompageverwaltung
Forum und Chat


Also Du siehst Erika
Hier bietet sich für einen solchen Verein ein Fülle von Betätigungsfeldern an.
Nur, da stimme ich Dir vorbehaltlos zu, sollten zuvor die Mitglieder unbedingt in Entscheidungsfindungen einbezogen werden.
Denn es könnte ja durchaus sein, dass die Mehrheit nur ihr eigenes Ding im Sinn hat.

Meines wäre es jedenfall nicht.
Deshalb habe ich mich mit anderen Interessierten bemüht einen alternativen Verein zu gründen, der und das hat mich persönlich sehr überrascht, trotz langer Vorankündigung nicht die notwendige Unterstützung gefunden hat.
Ob dies als Indiz für allgemeine Zufriedenheit bezüglich des VeH gewertet werden darf wage ich indes noch zu bezweifeln.
Vielmehr drängt sich mir der Verdacht auf, dass viel von uns mit sich selbst noch zu sehr beschäftigt sind.

Aber ich freue mich über Deine aufrichtiges Interesse an der Sache selbst.
Vielleicht kommt auf diesem Weg ja doch noch mal das eine oder andere wieder ins Rollen.
Schaun wir mal
Liebe Grüße
Klaus

Bärchen-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Bärchen-alt » So 28. Nov 2010, 10:12

Geschrieben: 26.10.2008 10:59
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Danke an Klaus für seine Ausarbeitungen. Den Tag gestern, nennt Michael den "Aufstand der Gladiatoren" in Kassel, man schrie sich
gegenseitig an, dann schlug man mit den Fäusten auf die Tische,
ja, Einige setzten alles daran mit ihren verbalen Worten, dass
der Vorstand des VEH zurückgetreten ist. Der Autor Wesnierski,
wurde ebenfalls von Herrn Schiltsky verbal angegriffen, auch
Herr Wesnierski ging von seinem Platz, so wie der Anwalt des
VEH. Damals schlug ein russischer Staatsmann auf den Tisch mit
seinem Schuh, gestern waren es die Fäuste der Ex-Heimkinder.
Das war menschenverachtend, es war nicht möglich, nach den
Aussagen von Michael, eine Ruhe in das Ganze hineinzubringen.
Die, die bereits vor dem gestrigen Tag den Krieg angezettelt
haben, sollen sich zu einem neuen VEH aufstellen lassen, sie
wären dann wirklich unter Gleichgesinnten.
In den Medien haben Ex-Heimkinder über ihre schlimmen Erlebnisse
gesprochen, viele Zuschauer, Zuhörer und Leser waren darüber
erschrocken und teilten mit ihnen ihr Leid, sie waren gestern so
Michael, nicht anwesend auch nicht die Politiker oder die Kirchen-
vertreter und nicht der LWV.
*
Ursula

Sazeni-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Sazeni-alt » So 28. Nov 2010, 10:12

Geschrieben: 26.10.2008 11:08
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Bärchen habe dir ne PN geschrieben und bitte dich hier nicht wieder gegen den Verein Stimmung zu machen, denn so wie du es beschreibst war der gestrige Tag nicht. Werde zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr dazu ausführen, denn auch ich war dabei.

Bärchen-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Bärchen-alt » So 28. Nov 2010, 10:13

Geschrieben: 26.10.2008 11:19
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Es sind Michaels Erlebnisse dort, und ich werde mich damit noch
befassen heute. Das ist hier keine Stimmung, was ich schreibe.

Ursula

Nachdem ich mich nun informieren konnte, wurde mir bestätigt,
dass es genauso war wie Michael es erzählte, abgelaufen ist.
Ebenso wurde mir mitgeteilt, da Michael früher ging, den neuen
Sachverhalt und das Ergebnis der Neuwahlen.
Hieraus werde ich meine Konsquenzen ziehen.
*
Ursula

Sazeni-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Sazeni-alt » So 28. Nov 2010, 10:14

Geschrieben: 26.10.2008 23:27
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Bärchen welche Konsquenzen du daraus ziehst solltest du wohl eher dem Verein mitteilen.
Klar war Michael erschrocken und nicht nur er, es ging vielen von uns anwesenden so, doch es hat die Luft dort gereinigt und anschließend verlief es ruhig weiter.
Was ich dir eigendlich nur schreiben wollte, hier sollte nicht nur geschrieben werden wie schlecht es war. Das war es nicht. Endlich konnten die Mitglieder sich auch mal Luft machen, das Schweigen wurde so gebrochen.
Ich finde wichtig, welches Ergebnis brachte nun die Versammlung. Es gibt einen neuen Vorstand, der nichts mit dem alten zutun hat und sie werden sich in den nächsten drei Monaten damit beschäftigen, wie sie das Vertrauen der Mitglieder zurückgewinnen können und den Imageschaden entgegenwirken können.
Hierzu gehört für mich persönlich, sollten man versuchen, Differenzen die man hat, nicht in der Öffentlichkeit auszutragen, dazu gibt es andere Wege und Möglichkeiten. Eure immer wiederkehrenden Anschuldigungen untereinander, helfen nicht dabei.
Startet einen Neuanfang und der Verein gewinnt somit auch neue Mitglieder.
Bärchen, wenn du die Telefonnumer benötigst, um mit dem Vorsitzenden Herrn Wiegand ins Gespräch zu kommen, kannst du mich gerne anschreiben. Er wird sich für dich auch die Zeit nehmen. Gruss Yvonne

P.s. Ich darf dir liebe Grüsse von Erika ausrichten

Bärchen-alt
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Re: Jetzt aber mal zu dem VeH...

Beitragvon Bärchen-alt » So 28. Nov 2010, 10:14

Geschrieben: 27.10.2008 10:33
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Hallo sazeni,

als ich das von den Konsequenzen schrieb, hatte ich eine ganz
andere Information, die ich erst mal glauben mußte, bis ich in
den späten
Abendstunden, den Hinweis bekam wer wirklich gewählt wurde,
mir wurden auch Namen genannt, einige bekannte und einige
unbekannte. Diese Person war bis zum Ende der Versammlung
anwesend. Auch sie bestätigte mir, dass es so zugegangen war.
In einem anderen Forum wird geschrieben, Michael sei zu früh
gegangen, das war Michaels Entscheidung, er hat es nicht mehr
ertragen können und wollte weg zum Zug und nach Hause.
Was soll Dein Satz mir sagen: "Eure immer wiederkehrende
Anschuldigungen untereinander, helfen nicht dabei."
Michael und auch ich stehen über den Dingen, vielleicht ergibt
sich ja mal die Gelegenheit für Dich, Michael persönlich kennen
zu lernen.
Liebe Grüße an Erika zurück, warum ist sie nicht mehr hier, ist sie
erkrankt?

Gruß Ursula


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