
Liebe Gäste
Das Grundgesetz unseres
Landes, wie es 1949 vom Parlamentarischen Rat beschlossen und angenommen wurde,
stellen seit dieser Zeit die Grundlagen unserer staatlichen Gemeinschaft dar.
Dieses zu achten und zu schützen jeder deutsche Staatsbürger verpflichtet
ist.
Bei äußerer Bedrohung, sogar mit Waffengewalt.
Womit bereits die einzigartige
Bedeutung unserer Grundgesetze beschrieben ist.
In denen so wichtige Merkmale
festgeschrieben stehen wie:
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Artikel 1 Artikel 2 Artikel 3 Artikel 6 |

Soweit einige Auszüge, aus
denen erkennbar wird, wie sehr den Gründungsvätern unserer republikanischen
Gemeinschaft das Wohl jedes einzelnen Menschen am Herzen gelegen
hat.
Doch spiegelt sich dieser Wunsch mehr als ein halbes Jahrhundert
nach Inkraftsetzung unseres Grundgesetzes auch im gegenwärtigen Miteinander
wieder? Ich sage deutlich NEIN
Denn wer zuvor die Beiträge zu
den Ursachen und Folgen familiärer Gewalt und Heimerziehung gelesen hat, wird
vermutlich meiner Ansicht folgen, dass hier von sozialpolitischer Seite noch
bitter nötiger Reformbedarf besteht, um unterschiedslos jedem Kind eine
freiheitliche und förderliche Entwicklung zu ermöglichen.
Zwar wird in § 6 GG, allen
Eltern das natürliche Recht der Erziehung zugesprochen,
aber wie definiert
sich ein natürliches Recht, oder deren Pflicht?
Ist es ein natürliches Recht,
wie es Eltern in ihrer eigenen Kindheit zuvor am eigenen Leib zu spüren bekamen?
Ich denke, damit dürfte eher ihr generelles Erziehungsrecht gemeint sein, um ihren Erfahrungen und Möglichkeiten gemäß, nach besten Kräften und Gewissen ihre, oder angenommene Kinder aufzuziehen. Während sie idealerweise in Anlehnung des § 6 GG, von Seiten des Staates durch die Vermittlung von Erziehungskompetenzen darin unterstützt werden, ihren Kindern einen glücklichen Start und Verlauf ihres Leben zu ermöglichen.

Wie lange sollen diese
Zustände noch anhalten, oder sich weiter verschärfen?
Wie
viele Kinder müssen noch misshandelt, zu Tode gequält, oder für ihr weiteres
Leben geschädigt werden, bis der Staat endlich seiner im Grundgesetz
festgeschriebenen Aufgabe nachkommt, allen Müttern und Vätern Hilfen an die Hand
zu geben, um ihren Kindern eine würdevolle, freiheitliche und glückliche
Kindheit, wie auch weitere Leben zu ermöglichen?
Hilfe, die mir
umso dringlicher geboten scheint, je schneller sich unsere gesellschaftlichen
und familiären Strukturen auflösen und das zunehmende Heer von Alleinerziehenden
vor der schwierige Aufgabe stehen, ohne entsprechend positive Vorbilder und
Werte ihren Kindern gesellschaftsdienliche und persönlichkeitsfördernde Tugenden
zu vermitteln.
Müssten nicht längst sämtliche Alarmsirenen klingeln, wenn der Ruf nach
"TV-Supernannis" immer lauter wird?
Auch ist niemanden wirklich
geholfen, wenn Erziehungsexperten erst im Nachhinein zu retten versuchen, was am
Kind noch zu retten ist.
Ich selber wäre heilfroh, wenn ich meinen eigenen
Kindern in Erziehungsfragen mit mehr Sachkenntnis gegenüber treten
könnte.
Doch im Gegensatz zu allen wichtigen Werten der Bildung, bleiben wir
in Sachen Kindererziehung weitgehend auf uns allein gestellt.
Jenen, die sich bewusst bemühen, verantwortungsvoll zu handeln, stehen zwar
mehr oder weniger gute Sachbücher und Bildungsseminare zur Verfügung, nur
machen davon gerade die Menschen/Eltern am wenigsten Gebrauch, denen wir
diese Hilfen am dringlichsten ans Herz legen würden.



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Mit der ersten
Säule, könnte Kindern wenn möglich bereits im Kindergarten
beginnend und darüber hinaus, um-fassende Kenntnisse von
Gewaltmecha-nismen vermittelt werden. Damit sie zunächst
einmal lernen, was Gewalt eigentlich ist. In welchen Formen sie
auftritt. Wie sie sich auf den einzelnen auswirkt und wie sie
auf |
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Die zweite Säule
erkenne ich in der wünschenswerten Bewusstseinsvermittlung
von Eigen- und Sozialverantwortung, wie sie mir z.B. im verantwortungsbewussten
Umgang mit der später einsetzenden eigenen Sexualität
angebracht erscheint, um künftige Menschen nicht mehr mit
den negativen Begleiterscheinungen zu belasten, wie sie in der
bedrückenden Studie der Professoren Amendt und Schwarz in
dem Buch:"Das Leben unerwünschter Kinder" zusammengefasst
wurden. |
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Als dritte wichtige Säule stelle ich mir die langfristige Vorbereitung junger Menschen auf ihre späteren Elternrollen vor. In der Jugendliche langfristig auf ihre außerordentlich verantwortungsvolle Rolle als Eltern von Morgen vorbereitet werden. Hier könnte
ihnen, noch bevor sie unvermittelt Eltern werden, wichtige Bewältigungstechniken
vermittelt werden, damit sie auf die entwicklungsbedingten Bedürfnisse
ihrer späteren Kinder nicht nur als liebevolle Eltern reagieren,
sondern sich gleichfalls als Erziehungsexperten in eigener Sache
erweisen. Denn zumindest mir ist völlig unverständlich
warum Kinder erst in den sprichwörtlichen Brunnen fallen
müssen, um sie anschließend kostenintensiv von Experten
wieder auf die Beine zu stellen. |
Zur 2. Säule möchte ich noch
ergänzend auf den §14 GG Vers 2 hinweisen, in dem heißt:
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der
Allgemeinheit dienen."
Davon sind wir meilenweit entfernt, wenn
Gewinnmaximierungen auf Kosten breiter gesellschaftlicher Schichten
erwirtschaftet werden und als Konsequenz zu einer immer schneller
fortschreitenden Verelendung unserer Mitmenschen führen, an dessen Ende der
Leidenskette immer mehr Kinder als Opfer in Erscheinung treten, bzw. sie
nachweislich um wichtige Lebensperspektiven gebracht werden.
Allein schon für die praktische
Umsetzung dieses Grundgesetzparagraphen, würde sich die Einführung eines
moralisch ethisch sensibilisierenden Unterreichtsfaches empfehlen.
Deshalb werde ich weiter darauf hinwirken,
dass sich zunächst Fachleute zusammensetzen um im Detail zu erarbeiten,
welche Lehrinhalte künftigen Lehrerinnen und Lehrern vermittelt werden müssten,
um ihrem pädagogischen Lehranspruch gerecht zu werden, indem sie mit elementarer
Wissensvermittlung einen wertvollen Beitrag leisten, um die ihnen anvertrauten
Kinder gesellschaftsfördernd "zu lehren und zu erziehen".
Wie vortrefflich ein solches Ergebnis aussehen könnte, mag diese Ausarbeitung einer Arbeitshilfe zu den Rechten gegenwärtiger
Heimkindern aufzeigen, von deren Inhalten die meisten ex-Heimkinder nicht
im entferntesten zu träumen gewagt hätten und bestimmt auch viele Kinder
in "normalen" Familien froh währen, wenn daraus nur ein Teil in ihrer eigenen
Familie Beachtung und Anwendung finden würde.
Doch wirklich mein Glückwunsch zu dieser
tollen Richtlinie.
Hier wird unverkennbar die Handschrift ergebnisorientierter Menschen ersichtlich.
Deshalb habe ich nicht die geringsten Zweifel, dass es auch möglich ist,
entsprechende Richtlinien für ein neues Unterrichtsfach zu finden.
Da ich, wie zigTausende
andere Kinder auch, die hier angesprochenen staatlichen Versäumnisse deutlich
zu spüren bekam und der Überzeugung bin, dass sich an den gegenwärtigen
als auch künftigen Verhältnissen für die meisten Kinder und unsere
Gesamtgesellschaft SEHR vieles zum Positiven verändern könnte, würde
ich mich freuen wenn diese Ziele von möglichst zahlreichen Menschen
unterstützend aufgegriffen würden.
Bislang fiel das Resultat noch nicht sonderlich erfolgverheißend aus,
wenn auch zum Teil verständlich, weil die meisten Menschen schon mit
sich selbst genug zu tun haben.
Das demonstrative Desinteresse der einst Gewaltbetroffenen selbst an diesen
dargelegten Zielsetzungen empfinde ich hier allerdings schon etwas enttäuschend.
Auf der anderen Seite wird damit aber auch verständlich, warum die
Mehrheit der nichtbetroffenen Gesellschaft derart notwendigen Veränderungen
noch gleichgültiger gegenübersteht.
Ja, sich regelrecht verleugnen läßt, um sich weder aktiv noch
moralisch zu irgend etwas verpflichtet zu fühlen. Siehe die bisherigen
Erfahrungen unter der Rubrik Aktionen .
Dies ist somit das Spiegelbild einer Gesellschaft, auf dessen Fahnen zwar
Gemeinsinn geschrieben steht, jedoch von Ausnahmen abgesehen eine rücksichtslose
Ellbogenmentalität auslebt, die dazu beiträgt, dass sich auch
weiterhin Generationen um Generationen Spiralen der Gewalt weiter drehen
werden und damit zu erkennen gibt, dass unser Bildungswesen bislang nicht
in der Lage war den Bürgern dieses Landes ein dermaßen demokratisches
Selbstverständnis zu vermitteln aus dem sich ein homogener und sozialbewuste
Bürgerstaat bilden sollte, der primär nach Gemeinwohlabsichten
handelt und es versteht, die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft
zu beschützen und deren Entwicklung zu fördern.
Hier besteht erkennbarer Nachholbedarf und gilt es eine Bewusstseinsveränderung
anzustoßen auf die ich zumindest versuchen werde weiter hinzuwirken.
Ich würde mich schon freuen, wenn diese Webseite ein wenig dazu betragen
könnte die lesenden Besucher zum weiteren Nachdenken und Gesprächen
in ihren Bekanntenkreisen anzuregen.
Wer mag kann sich gern an folgend kleiner Umfrage beteiligen.

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Weitere wichtige Betrachtungen und Lösungsvorschläge finden Sie hier unter dem Thema: Kritische
Betrachtungen - richtungsweisende Vorschläge |