Herzlich willkommen auf www.ex-Heimkinder.de


Diese Webseite ist vor dem Hintergrund der Betroffenheit zahlreicher ex-Heimkinder gestartet, die sowohl innerhalb ihrer Familien als auch in Heimeinrichtungen unter recht unglücklichen bis teils katastrophalen Umständen heranwachsen mussten.

Es geht hier um den Versuch, die zahlreichen Ursachen und Folgen dieser Tragödien darzustellen, deren Folgeschäden nicht nur die Betroffenen oft zeitlebens begleiten. Nein, auch unsere Gesellschaft als Ganzes muss für die gesellschafts- und bildungspolitischen Versäumnisse immense Lasten tragen, die uns nur deshalb nicht weiter auffallen, weil wir schon seit Generationen von destruktiven Verhältnissen umgeben sind, die uns eine Normalität suggerieren, die nie eine war und besser nicht mehr als Normalität akzeptiert werden sollte.

Eine Normalität, die uns mit steigender Tendenz 3-4 Kinder pro Woche beschert, die abseits der Öffentlichkeit ihr Martyrium von Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit ihrer Eltern, oder anderweitig "betreuenden" Personen nicht überleben.
Eine Normalität die dazu beiträgt, dass sich jedes Jahr tausende Mitmenschen aufgrund fehlender Lebensfreuden oder Perspektiven selbst das Leben nehmen, obwohl bestimmt alle genauso gern leben würden wie wir, wenn sich ihre Lebensumstände nur etwas liebenswerter, hoffnungsvoller und würdevoller gestalten ließe.


Eine Normalität, die (allein 2014) 48059 Kinder/Jugendliche, in stationäre Heimeinrichtungen führten. ( 2013/12/11 waren es 42000, 40200, 38500)

Alles normal. So normal, wie wir mit aller Gleichgültigkeit die milliardenschweren Lasten der gegenwärtigen Betreuungsaufwendungen für Heim- und Pflegkinder, als auch all der zahlreichen Folgeschäden verunglückter Erziehungsbemühungen von Familien tragen müssen, die auf Unwissenheit und Gleichgültigkeit beruhende Fehlentwicklungen nach sich gezogen haben, dessen Vorgaben einst von unseren realitätsfernen Amtskirchen als gottgefällige Moral postuliert wurde. Ihren eigenen Ansprüchen Hohn sprechend wurden indes unter ihrer perfiden Egide ausgerechnet besonders schutzbedürftige Kinder die in ihren HEIM-Einrichtungen eingewiesen wurden dort zu hundertausenden schwerst an Leib und Seele beschädigt, dessen Ausmaße an bigottem Sadismus nur als einzigartige Tragödie unserer modernen Nachkriegsgesellschaft bezeichnet werden kann. Insbesondere auch deshalb, da sich unsere Kirchen ihrem Selbstzweck folgend besonders hartnäckig modernen Reformerkenntnissen widersetzen und damit zur Verfestigung vermeidbaren Leids beitragen.
Leidtragende überholter Wertevorstellung und völlig unzureichender Erziehungskompetenzen nahezu aller Familien sind indes auch alle jene Mitmenschen, denen es vergönnt war/ist auf eine glückliche Kindheit zurückblicken zu dürfen.

Um demnach etwas in positiver Richtung zu verändern, müssen wir zunächst selbst einmal ein Bewusstsein für bestehende Notwendigkeiten entwickeln um auch sozial und politisch Handelnden begreiflich zu machen, wie wichtig es ist Geld in sinnvolle Anstrengungen wie z.B. aufklärende Bildung zu investieren, statt mit zunehmenden Milliardenaufwendungen die negativen Folgesymptome verunglückter Erziehungsbemühungen zu alimentieren, die unser aller Zusammenleben deutlich erschweren.

Dabei bilden wir Erwachsenen mit unseren eigenen Erfahrungen, Freuden, Ängsten und Wertevorstellungen stets die entscheidenden Rahmenbedingungen, die das Leben unserer Kinder und damit auch unserer gesamten Gesellschaft prägen.

Und da sieht es mit Blick auf die bislang jahrtausendalte Menschheitsgeschichte, bis hin zu unserer Gegenwart in Umgang mit unseren Kindern und Umwelt oder der Erwachsenenwelt untereinander trotz mancher Fortschritte doch noch immer recht kläglich aus.
Siehe obige Aussagen und weltweite Gewalt trotz spiritueller Beschwörungen aller Religionen.

Dabei mutet es paradox an, welch eine rasante Entwicklung seit der industriellen Revolution die Menschheit an technischen Fortschritten machte und daran steht nach fernen Sternen zu greifen, während sie in humanistischer Sicht, insbesondere im Bildungssektor seit Einführung der Schulpflicht im 18. Jahrhundert nahezu auf der Stelle stehen geblieben ist, wenn sich Bildungsinhalte noch immer weitgehend nach den Erfordernissen der Wirtschaft orientieren, statt dem Individuum Mensch zu mehr Selbsterkenntnis in seinem Sein und umgebenden Kosmos zu verhelfen.

Bedauerlich empfinde ich das weitgehendes Schweigen und abweisende Ignoranz hinsichtlich bestehender Bildungsnotwendigkeiten seitens unserer intellektuellen, geistigen und pädagogischen Elite.
Deren Apathie dennoch verständlich wird, wenn auch Sie über Generationen hinweg das gleiche Bildungssystem durchlaufen und darin ansehnliche Erfolge errangen die ihnen eine Normalität suggerieren die nicht mehr ernsthaft hinterfragt wird.
Dennoch gab und gibt es immer noch vereinzelte Menschen, die kritisch hinterfragen und schon manches bewegt haben.
Wenn auch Sie liebe Gäste, vor dem Hintergrund des haarsträubenden Heimkinderskandals hellhörig geworden sind und gleichfalls erkennen, dass für eine gedeihliche Entwicklung unserer zukünftigen Kinder und damit auch zum Segen unser gesamten Gesellschaft die sich ihres geschenkten Lebens mit Bewusstheit erfreuen könnte grundlegende Bildungsreformen notwendig sind, dann unterstützen Sie mein Anliegen bitte dadurch, dass Sie die hier dargelegten Inhalte weiter tragen, oder gar mit weiteren Anregungen bereichern.

Über Ihr Feedback und freundliche Unterstützung freue ich mich und wünsche uns allen ein fruchtbares Gelingen.

Mit besten Grüßen
Klaus Klüber


Quelle: Microsoft.com

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Quelle: Uwe Vogel - oldskoolman.de

- jährlich gut 100000 Interventionen durch Jugendämter erforderlich machten.
- die jährlich 15000 angezeigte Missbrauchsfälle gegenüber Kindern aufweist. (hohe Dunkelziffer)
- die jährlich mit neuen Gewalt und Vernachlässigungsstatistiken aufwartet.
- die uns vergessen lässt, wie aggressiv, respektlos, ehrlos, gleichgültig, egoistisch und misstrauisch diese Gesellschaft, trotz ihrer vorgeblich christlichen Prägung von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, noch immer miteinander umgeht.



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Nicht nur allein aus finanzieller Sicht, sondern auch Habgier, Raub, Vergewaltigungen, Mobbing, Zerstörungsexzesse als auch Mord gehören zu den direkten Folgen eines unbedachten Umgangs mit unseren Kindern.
Denn logisch bleibt es stets nur eine Frage der Zeit bis aus Kindern Leute werden und somit unsere Gesellschaft im gemeinsamen Umgang widerspiegelt, was wir in Unkenntnis wichtiger Bildungsaspekte selbst gesät haben.

Hier geht es mithin um den Versuch, auf dieser Webseite ein Bewusstsein für notwendige Bildungsreformen zu schaffen, die dazu beitragen, günstigere Voraussetzungen für eine unbeschwerte Kindheit und Entwicklung zu glücklichen und selbstgenügsamen Mitmenschen für alle zukünftigen Kinder und Mitbürger in diesem Land zu schaffen.
Denn sollte nicht jeder die gleichen Chancen haben, dieses einzigartige Geschenk "Leben" so unbeschwert und glücklich zu verbringen, wie dies jeder von uns für sich gern in Anspruch nehmen würde, sofern wir nur Einfluss darauf nehmen könnten?

Wäre es nicht erstrebenswerter unseren Kindern die Entdeckung der facettenreiche Magie und Geheimnisse unserer Welt in einer entspannten Atmosphäre allumfassenden Respekts und Wertschätzung zu ermöglichen, statt mit abgestumpften Sinnen durch ein angstbesetztes Leben zu hasten, dessen Grundlagen wir bereits entscheidend mit der Zeugung neuen Lebens und weiteren Erziehung unserer Kinder anlegen?