
Diese Webseite ist vor dem Hintergrund
der Betroffenheit zahlreicher ex-Heimkinder gestartet, die sowohl innerhalb
ihrer Familien als auch in Heimeinrichtungen unter recht unglücklichen
bis teils katastrophalen Umständen heranwachsen mussten.
Es geht hier um den Versuch, die zahlreichen Ursachen und Folgen dieser
Tragödien darzustellen, deren Folgeschäden nicht nur die Betroffenen
oft zeitlebens begleiten. Nein, auch unsere Gesellschaft als Ganzes muss
für die gesellschafts- und bildungspolitischen Versäumnisse immense
Lasten tragen, die uns nur deshalb nicht weiter auffallen, weil wir schon
seit Generationen von destruktiven Verhältnissen umgeben sind, die
uns eine Normalität suggerieren, die nie eine war und besser nicht
mehr als Normalität akzeptiert werden sollte.
Eine Normalität, die uns gegenwärtig
noch immer 2-3
Kinder pro Woche beschert, die abseits der Öffentlichkeit ihr Martyrium
von Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit ihrer Eltern,
oder anderweitig "betreuenden" Personen nicht überleben.
Eine Normalität die dazu beiträgt, dass sich jedes Jahr
tausende Mitmenschen aufgrund fehlender Lebensfreuden oder Perspektiven
selbst das Leben nehmen, obwohl bestimmt alle genauso gern leben würden
wie wir, wenn sich ihre Lebensumstände nur etwas liebenswerter, hoffnungsvoller
und würdevoller gestalten ließe.
Eine Normalität,
die (allein 2009) 32000 Kinder/Jugendliche, in stationäre Heimeinrichtungen
führten.
Alles normal. So normal, wie wir mit aller Gleichgültigkeit die Milliardenlasten der gegenwärtigen Betreuungsaufwendungen für Heim- und Pflegkinder, als auch alle mannigfaltigen Folgeschäden schultern, statt derartige Negativkosten in positive Investitionen anzulegen, die uns davor bewahren direkte Opfer (Raub - Mord - Vergewaltigung - Zerstörung - Mobbing, etc.) verunglückter Erziehungsbemühungen zu werden.
Es ging mithin um den Versuch, auf
dieser Webseite ein Bewusstsein für notwendige Bildungsreformen zu
schaffen, die dazu beitragen könnten, günstigere Voraussetzungen
für eine unbeschwerte Kindheit und Entwicklung zu glücklichen
und selbstgenügsamen Mitmenschen für möglichst alle zukünftigen
Kinder und Mitbürger in diesem Land zu schaffen.
Denn sollte nicht jeder das gleiche Recht haben, dieses einzigartige Geschenk
"Leben" so unbeschwert und
glücklich zu verbringen, wie dies jeder von uns für sich gern
in Anspruch nehmen würde, sofern wir nur Einfluss darauf nehmen könnten?
Leider fiel die Resonanz auf diese
Webseite und deren Bemühungen bislang so erbärmlich aus und zwar
von Betroffenen, Außenstehenden, oder thematisch involvierten Menschen
(siehe Aktivitäten) gleichermaßen, dass ich schon daran war,
diese Seiten der offensichtlichen Interessenlosigkeit wegen zu schließen.
Zu hoch ist offenbar die Hürde, um vor dem (ethisch) belastenden Hintergrund
von ex-Heimkindern, erfolgreich für Bildungsreformen zu werben, oder
als Gesprächspartner auf gleicher Augenhöhe akzeptiert zu werden.





- jährlich gut
100000 Interventionen durch Jugendämter erforderlich machten.
- die jährlich 15000 angezeigte Missbrauchsfälle gegenüber
Kindern aufweist. (hohe Dunkelziffer)
- die jährlich mit neuen Gewalt und Vernachlässigungsstatistiken
aufwartet.
- die uns vergessen lässt, wie aggressiv, respektlos, ehrlos, gleichgültig,
egoistisch und misstrauisch diese Gesellschaft, trotz ihrer vorgeblich christlichen
Prägung von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, noch
immer miteinander umgeht.