
Diese Webseite
ist vor dem Hintergrund der Betroffenheit zahlreicher ex-Heimkinder gestartet,
die sowohl innerhalb ihrer Familien als auch in Heimeinrichtungen unter
recht unglücklichen bis teils katastrophalen Umständen heranwachsen
mussten.
Es geht hier um den Versuch, die zahlreichen Ursachen und Folgen dieser
Tragödien darzustellen, deren Folgeschäden nicht nur die Betroffenen
oft zeitlebens begleiten. Nein, auch unsere Gesellschaft als Ganzes muss
für die gesellschafts- und bildungspolitischen Versäumnisse immense
Lasten tragen, die uns nur deshalb nicht weiter auffallen, weil wir schon
seit Generationen von destruktiven Verhältnissen umgeben sind, die
uns eine Normalität suggerieren, die nie eine war und besser nicht
mehr als Normalität akzeptiert werden sollte.
Eine Normalität, die uns mit steigender
Tendenz 3-4
Kinder pro Woche beschert, die abseits der Öffentlichkeit ihr
Martyrium von Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit
ihrer Eltern, oder anderweitig "betreuenden" Personen nicht überleben.
Eine Normalität die dazu beiträgt, dass sich jedes Jahr
tausende Mitmenschen aufgrund fehlender Lebensfreuden oder Perspektiven
selbst das Leben nehmen, obwohl bestimmt alle genauso gern leben würden
wie wir, wenn sich ihre Lebensumstände nur etwas liebenswerter, hoffnungsvoller
und würdevoller gestalten ließe.
Eine Normalität,
die (allein 2010) 36300 Kinder/Jugendliche, in stationäre Heimeinrichtungen
führten.
Alles normal. So normal, wie wir mit aller Gleichgültigkeit die Milliardenlasten der gegenwärtigen Betreuungsaufwendungen für Heim- und Pflegkinder, als auch alle mannigfaltigen Folgeschäden schultern, statt derartige Negativkosten in positive Investitionen anzulegen, die uns davor bewahrten ebenfalls Opfer (Raub - Mord - Vergewaltigung - Zerstörung - Mobbing, etc.) verunglückter Erziehungsbemühungen zu werden.
Es ging mithin um den
Versuch, auf dieser Webseite ein Bewusstsein für notwendige Bildungsreformen
zu schaffen, die dazu beitragen könnten, günstigere Voraussetzungen
für eine unbeschwerte Kindheit und Entwicklung zu glücklichen
und selbstgenügsamen Mitmenschen für möglichst alle zukünftigen
Kinder und Mitbürger in diesem Land zu schaffen.
Denn sollte nicht jeder die gleichen Chancen haben, dieses einzigartige
Geschenk "Leben" so unbeschwert und glücklich zu verbringen,
wie dies jeder von uns für sich gern in Anspruch nehmen würde,
sofern wir nur Einfluss darauf nehmen könnten?
Leider fiel die Resonanz
auf diese Webseite und deren inhaltliche Bemühungen bislang so erbärmlich
aus und zwar von Betroffenen, Außenstehenden, oder thematisch involvierten
Menschen, wie einstigen, gegenwärtigen und künftigen Beschäftigten
im Sozialwesen, Pädagogen wie auch politisch interessierten Menschen
gleichermaßen, dass ich schon daran war, diese Seiten der offensichtlichen
Interessenlosigkeit wegen zu schließen.
Zu hoch ist offenbar die Hürde, um vor dem belastenden Hintergrund
stigmatisierter ex-Heim-kinder, erfolgreich für Bildungsreformen zu
werben, oder als Gesprächspartner auf gleicher Augenhöhe akzeptiert
zu werden.


- jährlich gut
100000 Interventionen durch Jugendämter erforderlich machten.
- die jährlich 15000 angezeigte Missbrauchsfälle gegenüber
Kindern aufweist. (hohe Dunkelziffer)
- die jährlich mit neuen
Gewalt und Vernachlässigungsstatistiken aufwartet.
- die uns vergessen lässt, wie aggressiv, respektlos, ehrlos, gleichgültig,
egoistisch und misstrauisch diese Gesellschaft, trotz ihrer vorgeblich christlichen
Prägung von Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, noch
immer miteinander umgeht.
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Für einen
äußerst mittellosen
ex-Heimbewohner,
der akut von Obdachlosigkeit bedroht ist suchte ich... . . . Damit das Schlecht in der Welt siegt, bedarf es nur genügend guter Menschen, die nichts tun. |