
Hier
entsteht eine Literaturliste zum Thema Heimkinder - Gewalt - Erziehung etc.,
die zu einem späteren Zeitpunkt in verschiedene Sachbereiche aufgeteilt
werden.
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Autor - Titel
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Bemerkungen
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Eine anspruchsvolle,
unter die Haut gehende Studie über zahlreiche negativen Vorzeichen
und Folgen für unerwünscht geborene Kinder .
Ein absolutes Muss, dessen Ergebnisse unbedingt in künftigen Unterrichtstoffen berücksichtigt werden sollte. |
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Eines
der besten Bücher die ich kenne, wenn es um die Aufbereitung
erlittene Gewalt geht.
Zunächst stellt die Psychotherapeutin die vielen Facetten familiärer Gewalt heraus, um im weiteren praxisnahen Übungen gewaltbetroffenen Menschen zu helfen eine "heilenende" Konfrontation gegenüber den einst misshandelnden Menschen einzugehen, um sich auf diesem Weg aus einstigen Abhängigkeiten und verinnerlichten Ängsten zu befreien. Mir hat es TOP geholfen. |
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Mit
sehr verständlichen Worten setzt die Psychoanalytikerin auf die
Erkenntnisfähigkeit der Erwachsenen die Verletzungen der eigenen
Kindheit zu erkennen, um die einstigen Fehler nicht wieder an den
eigenen Kindern zu wiederholen.
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Dieses Buch
richtet sich zwar primär an pädagogische Fachkräfte,
doch dürfte jeder halbwegs interessierte Mensch jubeln, eine
derart verständliche Detailanalyse über die wahren Ursachen
und Folgen von Kindesmisshandlungen, in dieser Form an die Hand zu
bekommen.
Denn nur was wir richtig erkannt haben, trägt zu einem bewussten Umdenken bei. Auszugsweise hier auch online zu lesen. |
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Obwohl
mit persönlichen Kritiken
behaftet, möchte ich dieses Buch nicht unterschlagen, mit dessen
zahlungskräftigen Verlagshaus im Rücken ein erhebliches
bundesweites Medienecho zu den verheerenden Zuständen und pädagogisch
höchst zweifelhaften Erziehungspraktiken besonders der einst
konfessionell geführten Erziehungsheime angeprangert wird.
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Autor - Titel
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Bemerkungen
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Studienarbeit im Auftrag des Berliner Abgeordnetenhauses |
Leseempfehlung
Dieses in die Tiefe gehende und mit Erfahrungsberichten gespickte Sachbuch, dürfte zu einem der ersten Werke zählen, um an der Veranschaulichung der ost wie auch westberliner Fürsorgesituation der nichtbetroffenen Öffentlichkeit, die Dimension der nachhaltigen Schädigung einstiger Heimkinder und daraus ableitenden Notwendigkeiten gegenüber den einstigen Opfern, wie auch künftigen Gesellschaft begreiflich zu machen. |
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H.-Norbert Ulbrich |
Der
Opektafarmer, berichtet von einer vaterlosen Kindheit und Aufenthalten
in mehreren Kinderheimen. Er erzählt u. a. von extremen Erfahrungen
in einem dieser Kinderheime, dem Schweizerhaus. Er berichtet von glücklichen
Zeiten als Familienvater und davon, wie dieses Glück zerbrach.
Er schreibt von seiner späteren Arbeit als Erzieher in mehreren
Kinder- und Jugendheimen.
Zu seinen eigenen vier Kindern hat er keinen Kontakt mehr. Er verlor sie durch Tod, Adoption und als nach der Scheidung entsorgter Vater. |
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Alexander Markus Homes |
Eine
bedrückende Analyse zu den heiminternen Formen pädagogischer
Gewalt in meist konfessionell geführten Heimeinrichtungen.
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Hanne Wickop |
Eines
der zahlreichen Heimschicksale, wie sie nicht nur in Verbindung von
Nachkriegszeiten entstehen, aber selten in so eindringlicher Authentizität
die Einsamkeit, Schmerz und Ausgrenzung spürbar werden lässt,
ohne den Leser/in in jener bedrückenden Hoffnungslosigkeit zurückzulassen,
wie dies sonst bei Büchern dieses Genre üblich ist.
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Harry
Graeber |
Die
authentische Beschreibung der Lebensumstände in Heimeinrichtungen
der 50-60er Jahre, wie sie in ihrer einsamen Seelen- und Trostlosigkeit
kaum plastischer zum Ausdruck gebracht werden kann.
Mein Glückwunsch an den Autoren, der diese Zustände nicht nur überlebt, sondern in dieser Form auch der Nachwelt erhalten hat. |
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Hans-Walter Schmuhl |
Niemand
besser als ein vom Schicksal Gezeichneter dieser Einrichtungen, wäre
hier besser geeignet dieses Buch als authentischer Zeuge der damaligen
Zeit mit eigenen Worten vorzustellen.
Schon die Rezension von Helmut Jacob - bedrückend aber lesenswert. |
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Irene Johns &, Landesfürsorgeheim Glückstadt 1949-74: Bewohner - Geschichte - Konzeption |
Selten
gilt eine westliche Heimeinrichtung derart als Synonym von systematischer
Gewalt und Unterdrückung, wie das Landesfürsorgeheim Glückstadt.
Allenfalls vergleichbar mit dem ostdeutschen Jugendwerkhof Torgau,
denen gemeinsam war, dass sie härtere und unbarmherzigere Praktiken
aufwiesen als ein regulärer Strafvollzug.
Eine Tatsache, denen die Jugendlichen nicht nur in wiederholten Suiziden Rechnung trugen. |