TOP-Links zum Sachthema (ex)-Heimkinder
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Heimkinder Überlebende
Martin Mitchell


www.heimkinder-ueberlebende.org
Der Webauftritt von Martin Mitchell sieht zwar reichlich chaotisch aus, aber seit den Anfängen der Heimkinderinitiative zählt er als Vorreiter, um sich für die Interessen der ehemaligen Heimkinder einzusetzen und hat in seiner rücksichtslosen Art, (Auch ich wurde Opfer seines blindwütigen Agierens) unglaublich zahl- als auch hilfreiche Fakten zusammengetragen.
Zudem bietet er inzwischen ein eigenständiges Forum an.
Schläge im Namen des Herrn

www.schlaege.com
Mit seinem Buch Schläge im Namen des Herrn, gelang dem Spiegelredakteur Peter Wensierski der lang ersehnte Durchbruch, um das "Unrechtssystem Heimerziehung", wie es seit dem Ende des zweiten Weltkrieg bis Mitte der 70er Jahre in unbarmherziger Weise gegenüber bedürftigen Kindern/Jugendlichen in staatlichen und kirchlichen Einrichtung zur Anwendung kam, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.
Diese Veröffentlichung trug ihm den Deutschen Verdienstorden ein.
Leider griff er später nicht mehr den skandalösen Verrat am Runden Tisch auf, über den die ehemaligen Heimkinder, von den Täternachfolgeorganisationen im Bemühen um angemessene Entschädigungen gezogen wurden.
Runder Tisch - Heimerziehung
der 50er - 60er Jahre


www.rundertisch-heimerziehung.de

Der runde Tisch in Berlin ist ein fraktionsübergreifendes Gremium, mit dem unter Beteiligung aller bundesrelevanten Verantwortungsträger, Wissenschaft und ex-Heimkindern der Versuch gestartet wurde, die Unrechtpraxis der Heimerziehung aus der Zeitepoche zwischen 1945-75 aufzuarbeiten, um neben einer wünschenswerten Rehabilitierung in Form eines öffentlichen Schuldanerkennises, mögliche Wiedergutmachungen auszuloten.
Mit verheerendem Ergebnis

Hilfefonds für ehemalige Heimkinder
mit regionalen Anlaufstellen


www.fonds-heimerziehung.de
Im Ergebnis des Runden Tisches, wurde ex-Heimkindern, die in ihren Heimeinrichtungen Zwangsarbeiten mussten zugestanden, einen als Rentenersatzleistung deklarierten Almosen und/oder bei nachgewiesener Bedürftigkeit die aus der einstigen Heimerziehung resultiert, geldwerte Sachleistungen zu beantragen.

Für die meisten ex-heimkindern stellt dieses unmoralische Angebot nur mehr einen weiteren demütigenden Affront dar und haben sich bewusst die Würde bewahrt, um dieses Angebot nicht in Anspruch zu nehmen, obwohl viele von uns gerade so am Existenzminimum leben.
Womit sie unter Beweis stellen, dass Sie über mehr Ehre und Rückgrat verfügen als jene vermeintlichen Würdenträger, die heute unter Hinweis der Verjährung, jeden noch so begründeten Entschädigungsausgleich ablehnen.

Verein
ehemaliger Heimkinder e.V.


www.veh-ev.eu

Der bundesweit erste Verein von und für Heimkinder, der dem kirchlichen und staatlichen Bollwerk an Abwehr, vergeblich Einsicht, Reue und angemessene Entschädigungslösungen abzuverlangen versuchte.
Das innere als auch äußere Vereinsgebaren ist indes dermaßen umstritten, um ehemaligen Heimkindern diesen Verein kaum mehr guten Gewissens empfehlen zu können.
Heimkinder.eu

www.heimseite.eu

Die einstige Webseite des Vereins ehemaliger Heimkinder ging nach internen Querelen in private Hand von Michael-Peter Schiltsky über.
Hier finden interessierte Besucher eine weitere Fülle von Informationsmaterial, Biografien, Bücher und mehr zum gestellten Thema: einstiger Unrechtspraktiken gegenüber ex-Heimkindern.

Blog von Helmut Jakob

http://helmutjacob.over-blog.de

Der Blog von Helmut Jakob gabt stets den aktuellen Stand in den Heimkinderbemühungen um Anerkennung ihres erlittenen Unrechts und Entschädigungen wieder.
Helmut zeichnet sich wie kein Zweiter als unerbittlicher Mahner und Forderer aus, der sich nicht von Obrigkeiten einschüchtern läßt. Am Ende jahrelangen Einsatzes indes doch die unerbittliche Herzenhärte von Kirche und Staat anerkennen musste und - resigniert aufgab.

„Freie Arbeitsgruppe
Johanna-Helenen-Heim 2006“


www.gewalt-im-jhh.de alt
www.gewalt-im-jhh.de neu

Auf dieser Webseite, stellt eine Arbeitsgruppe von ehemaligen Bewohnern des Wetterner Johanna-Helenen-Heimes, anhand zahlreicher Erfahrungsberichten die einst verabscheuungswürdigen Behandlungspraktiken gegenüber besonders schutzbedürftigen Heimkindern mit körperlichen Behinderungen heraus.
In ihrem Kampf um Anerkennung institutionellen Versagens, Entschuldigung, wie auch Entschädigung wird die beschämende Flucht der diakonischen Verantwortungsträger deutlich, sich den einstigen Verbrechen angemessen zu stellen.

Dierk Schaefers Blog

www.dierkschaefer.wordpress.com
Dierk Schaefer verkörpert einen Pfarrer i.R., dessen christlicher Anspruch mit gradlieniger Aufrichtigkeit auch in seinem realen Wirken sichtbar wird.
Daher kommt sein Einsatz für die unter kirchlicher Obhut missandelten, gedemütigten und teils sogar missbrauchten Heimkinder, einer schallende Ohrfeige gegenüber jenen feigen und verachtenswerten Kirchenfürsten gleich, die sich heute allein aus finanziellen Erwägungen weigern Verantwortung für ihr einstigen Verfehlungen zu übernehmen.
Seine Aussage hinsichtlich seiner eigenen Kirche spricht Bände. siehe Antwort vom 21. 10 2014

Ehemalige Heimkinder Deutschlands e.V.

www.ehd-ev.de

Dieser Verein zeichnet sich durch sein unglaublich soziales Engagement aus. Im Brennpunkt Berlin, wie noch weiteren Stützpunkten in Deutschland, versuchen sie Menschen (nicht nur ehemalige Heimkinder) mit Rat und Tat aus akuten Notlagen herauszuhelfen.

Eine wahrlich empfehlenswerte Webseite, die sich an alle Menschen wendet, die in ihrer Kindheit Opfer von Gewalt wurden.
Gedenkseite
Jugendwerkhof Torgau


www.jugendwerkhof-torgau.de
Bei all dem brutalem Leid, dass viele ex-Heimkinder der einstigen DDR in dieser schlimmsten Anstalt durchlaufen mussten, in der ihr Wille und Persönlichkeit gebrochen werden sollte, freue ich mich darüber, dass diese einst düstere Städte heute bundesweit zum ersten bleibenden Mahnmal gegen Unrecht und Willkür erhoben wurde.
Kinderheime in der Schweiz

www.kinderheime-schweiz.ch/de/index.php

Auch die ehemaligen Heimkinder aus unserem Nachbarland Schweiz blieben nicht vor erniedrigenden und menschenverachtenden
Heimerziehungspraktiken verschont.
Hier finden ihre Erfahrungen eine zentrale Anlaufstelle.

Säuglingsheime-Archiv

www.saeuglingsheim-archiv.de

Hätten Menschen die bereits ab ihrem Säuglingsalter dank ihrer christlichen und "liebvollen" Heimfürsorge nicht zwangsläufig zu glücklichen und lebensfrohen Menschen heranwachsen müssen?
Diese empfehlenswerte Webseite zeigt, auf warum Heimerziehung scheitern musste und ge/zerstörte Menschen hervorbrachte.

Zwangsadoptierte in der DDR

www.zwangsadoptierte-ddr.de

Das Thema Zwangsadoptionen stellt alle Beteiligten, wie Herkunftsfamilien, Adoptiveltern und erst Recht die betroffenen Kinder zeitlebens vor besonders fürchterlichen seelischen und menschlichen Zerreißproben, deren Aspekte und Folgen aus Sicht der eigenen Betroffenheit hier eine würdigende Betrachtung erfährt.
Da sehr viele, wenn nicht sogar die meisten Adoptivkinder, aus Heimen heraus adoptiert wurden, oder von überforderten weil unzureichend vorbereiteten Adoptionseltern in Heime entsorgt wurden, gehören Adoptionskinder ganz klar mit in die Sparte Heimkinder.
Natürlich mit angeschlossenem Forum
Int. Network of Human Rights

www.inhr.net

Eine interessante Webseite, dessen Organisatoren offenkundige Misstände im gegenwärtigen Heimerziehungsalltag, sowohl national wie international anprangern.

Initiative Phoenix e.V.

www.initiative-phoenix.de

Der Verein Initiative Phoenix setzt sich aus Gewaltbetroffenen, deren Verbündeten, wie Ehepartnern, als auch therapeutischen Fachkräften zusammen, um gemeinsam gegenüber einer desinteressierten Gesellschaft, Politik und Krankenkassen auf die unzureichende therapeutische Versorgung von traumatisierten Menschen aufmerksam zu machen und für angemessene Therapieangebote zu kämpfen.
Wer wissen möchte was unter einem komplexen Trauma und deren Schwierigkeiten zu verstehen ist, dem sei diese hilfreiche Dokumentation zur Ansicht empfohlen.


Bedauerlicherweise sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Webseiten und Foren von ehemaligen Heimkindern offline gestellt worden. Damit diese bedeutsamen Zeitzeugnisse nicht gänzlich verloren sind, habe ich soweit es mir möglich war die alten Webseiten aus dem Internetarchiv hervorgeholt. Wie lange sie dort noch verfügbar sind und welche Seiten sich dort noch öffnen lassen, darauf habe ich keine Einfluss.