Hilfen - Therapien und Adressen

In dringenden Fällen
Telefonseelsorge
http://www.telefonseelsorge.de
Für alle jung und alt, rund um die Uhr
mit qualifizierten Menschen besetzt.
Garantiert kostenfrei!

0800-111 0 111 (evangelisch)
0800-111 0 222 (katholisch)


Egal ob sich jemand für oder gegen die Inanspruchnahme äußerer Hilfe entscheiden wird,
ich wünsche jedenfalls jedem viel Erfolg auf seinem/ihrem weiteren Lebensweg.
Kindernotruftelefon
http://www.kindernotruftelefon.de

0800-151 60 01

sowie:
Die Nummer gegen Kummer
Die Nummer gegen Kummer - Kinder und Jugendtelefon:
0800-111 0 333

Hier können Kinder und Jugendliche, egal welcher Hautfarbe, Sprache, oder Glaubensrichtung anrufen,
um Hilfe für akute Probleme zu finden.
Dazu gehören Probleme mit Eltern, Verwandten, Lehrern und Bekannten:

Dazu gehören Menschen, die Kinder sexuell missbrauchen, (Hier ist sofortige Hilfe notwendig!)
die Kinder misshandeln, demütigen, vernachlässigen, oder psychisch fertig machen.
Weil Kinder oft nicht den Idealen ihrer Eltern entsprechen. (schlechte Schulnoten - Zeugnisse).
Misshandlungen sind häufig auch Ausdruck von hilflosen, bzw. überforderten Eltern.
Bei Alkohol und/oder Drogenproblemen. Egal ob eigene, oder die von Vater/Mutter etc.
Minderjährige Kinder, die von ihren Eltern mit Rausschmiss, oder Heimeinweisung bedroht werden.

Es ist keine Schande, neutrale Menschen um Hilfen zu bitten, denn viel schneller als man denkt,
kann einem durch eine verkorkste Kindheit das ganzes weitere Leben versaut werden.
Zumal wenn man denkt, dass sich die widrigen Dinge, schon von allein wieder richten werden.
Erfahrungsgemäß lösen sich Probleme so gut wie nie von allein!
Nur MUT, hier werden Probleme in jedem Fall sehr ernst genommen!
garantiert kostenfrei
Jeden Tag zwischen 13:30 und 22:00 Uhr von gut geschulten Menschen besetzt,
die ein aufrichtiges Interesse an Kindern/Jugendlichen und ihrer Umwelt haben.



Bei drohender Gefahr für überforderte Eltern, oder Kinder

Elterntelefon
Das Elterntelefon
0800-111 0 550

Als hilfreiche Informationsquelle zu Fragen bezüglich Erziehung, Kindergarten, Krisenintervention, betreutem Wohnen, Adoption, Gesundheitsförderung in ambulanten Tagesstätten, klinischen Psychiatrien, Alten- und Kinderheimen, bieten sich sowohl für ratsuchende Eltern, wie auch verzweifelte Jugendliche und Kindern, die Landesjugendämter als Ansprechpartner an.

ex-Heimkinder erhalten hierüber (nicht alle) ihre Unterlagen, die während ihrer betreuten Lebenszeit geführt wurden und sowohl in den Landesjugendämtern, wie auch in den Betreuungseinrichtungen mindestens 10 Jahre lang aufbewahrt werden müssen. In der Regel werden sie weit länger aufbewahrt.

Auf diese Akteneinsicht, bzw. Herausgabe von Kopien haben ex-Heimkinder einen verbindlichen Rechtsanspruch.
Soweit vorhanden, gebe ich Betroffenen den Rat, ihre Akten sowohl von den Landesjugendämtern, wie auch direkt von ihren einstigen Heimeinrichtungen einzufordern, da diese Akten vom Umfang her deutlich unterschiedlich ausfallen können.


Liste aller Landesjugendämter
einschließlich aller Bezirksjugendämter
Therapeutische Hilfen - Aufarbeitung

Sofern therapeutische Hilfe nötig ist, jemand aber nicht so richtig weiß, ob diese für sie/ihn selbst in Frage kommt,
dem mögen nachfolgende Fragen eine erste Orientierung bieten.
Die in etwa lauten:

  • So kenne ich mich nicht! Fühle ich mich anders als sonst?
  • Beunruhigt mich diese Veränderung?
  • Gibt es eine Erklärung für die Veränderung?
  • Reicht diese nicht aus, um die Dauer und Heftigkeit der Beschwerden zu begründen?
  • Kann ich meine tägliche Arbeit nur noch mit Mühe verrichten?
  • Mache ich mir immer Sorgen und habe ich viel Angst?
  • Leide ich unter körperlichen Beschwerden?
  • Ist mein Schlaf gestört, schlafe ich zu wenig oder zu viel?
  • Fühle ich mich oft aggressiv, hasserfüllt, gereizt, oder bin ich sehr intolerant?
  • Bin ich oft krankgeschrieben?
  • Habe ich Selbstmordgedanken?
  • Habe ich kaum noch Menschen, mit denen ich über meine Probleme sprechen kann?
  • Helfen Gespräche mit Freunden nicht mehr?
  • Fällt die Veränderung auch anderen deutlich auf?
  • Ist das schon länger als drei Monate so?
  • Ist mir das alles egal?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Je mehr dieser Fragen mit ja beantwortet wurden, desto klarer dürfte erkennbar werden, sich helfen zu lassen.
Nachfolgend sind einige wichtige Adressen und Suchdienste aufgeführt, um im eigenen Wohnbereich psychotherapeutische Praxen zu finden.


Adressen der ländereigenen Psychotherapeutenkammern
mit Online-Suchdienst für Therapeutinnen und Therapeuten in Deiner Nähe.


 

 


Ergänzend möchte ich hinzufügen. Lass Dich nicht wegen der notwendigen Formalien vom Gang zu einer therapeutischen Fachkraft abhalten. Denn in der Regel übernehmen die für Dich den ganzen Antragskram.

Wichtig ist zunächst mal, die für Dich richtige Fachkraft zu finden, bei der Du Dich gut aufgehoben und verstanden fühlst.
Dazu stehen Dir mindestens 5 Probestunden pro Praxis zu. Eigentlich viel zu kurz, wenn man weiß, wie schwer es fällt, sich jemand Fremden mit ganz persönlichen Sorgen anzuvertrauen. Häufig reichen aber bereits wenige Augenblicke und Wortwechsel aus, um ein erstes Gespür über mögliche Antipathien zu erhalten.

Traut Dich bitte unbedingt eine andere Praxis für die Bewältigung Deiner Probleme zu suchen, wenn Dich in Gesprächen mit der gegenwärtigen Fachkraft ein ungutes Gefühl beschleicht.
Du kannst so viele Anläufe (zu je 5 Stunden pro Praxis) nutzen, wie Du brauchst, ohne dass für Dich damit Kosten entstehen.
Ausnahme ist die Praxisgebühr von 10 Euro, die Du zahlen müsstest, sofern Du zuvor keine Überweisung durch Deinen Hausarzt eingeholt hast.

Hast Du eine Therapie bewilligt bekommen, (in der Regel 25 Stunden) dann kannst Du diese auch noch nach den 5 Probesitzungen abbrechen.
Alle übrig geblieben Stunden, die Du von den zuvor genehmigten Stunden noch nicht in Anspruch genommen hast, kannst Du in solch einem Fall in einer anderen Praxis fortführen. Logisch besteht auch hier wieder der unbegrenzte Anspruch auf 5 Probestunden pro Praxis. Lässt Du dazwischen allerdings erst mal ein halbes Jahr verstreichen, verfällt dieser Anspruch und musst mindestens zwei Jahre warten, bis Du erneut einen Antrag auf eine Therapie stellen kannst.

Sind die ersten genehmigten Therapiestunden verbraucht, aber weitere notwendig, dann beantragt die therapeutische Kraft mit einer entsprechenden Begründung oder Hinzuziehung einer neutralen Gutachterstelle eine Verlängerung Deiner Therapie.
In der Regel verlaufen solche Prozedere für Dich völlig belastungslos. Viele weitere Informationen findest Du im obenstehenden Link der ansprechend herausgestellten Erklärungen der Psychotherapeutenkammer Hessen.
Diese Informationen gelten bundesweit.

 

 


Wenn erlittene Verletzungen und deren plötzliche Erinnerungen, die Bewältigung des Alltags kaum noch erlauben,
oder doch erheblich beeinträchtigen, stellt die Einweisung in eine stationäre psychosomatisch (Trauma) Klinik oft eine effiziente Hilfe dar, um verlorenes Gleichgewicht wiederzufinden. Ob und welche Klinken für derart Betroffene in Frage kommen, kann nur in gemeinsamer Absprache mit dem Hausarzt, Therapeuten/innen, psychotherapeutischen Landeskammer, oder Krankenkasse festgelegt werden.
Psychiatrische Einrichtungen eignen sich hierfür nur bedingt,
da die Behandlung der akuten Probleme überwiegend medikamentös erfolgt.
Dies ist natürlich nicht verkehrt, wenn auf diese Weise auf akute und
lebensbedrohliche Situationen reagiert werden muss.

Auch soll hier nicht der unstreitbaren Nutzen von Foren unerwähnt bleiben.
Während sich Frohnaturen damit im gemeinsamen Austausch die Zeit vertreiben, entdecken inzwischen auch immer mehr vom Schicksal geschlagene Menschen dieses Medium, um sich Belastendes von der Seele zu schreiben. Dazu bietet die Anonymität bei gleichzeitiger 24 Stunden-Bereitschaft ideale Vorraussetzungen, um im Sinne einer Selbsthilfegruppe die Begegnung und Auseinandersetzung mit sich selbst in Verbindung einst erlittener Verletzungen zuzulassen.
Zugleich erzielen andere Betroffene durch die dargelegten Erfahrungen einen hohen Wiedererkennungswert. In dessen Folge berechtigte Chancen bestehen, alten Schmerz zu überwinden, eigene Ansichten zu überdenken und manch eigentümliche Eigenheiten zu verändern.
Aber auch bei weniger günstigen Umständen, so können derartige Foren wenigstens mit dazu beitragen, Betroffenen die Erkenntnis einer Therapiebedürftigkeit zu vermitteln, sowie deren Hemmschwelle zu vermindern. Wenngleich für meine Begriffe häufig viel zu schnell darauf verwiesen wird.
Zumindest ist dies eine persönliche Erfahrung, die ich aus der intensiven Beobachtung und Beteiligung spezieller Foren über mehrere Jahre gewonnen habe.
Natürlich gibt es eine unglaubliche Vielzahl themenspezifischer Foren. Hier ist jeder selbst gefordert, um z.B. über Google oder Linklisten spezielle Themenforen zu finden.

Drei Foren möchte ich indes besonders hervorheben. (Siehe auch Linkliste)
  • 1. Das Forum der Webseite: www.med1.de
    Hier finden Suchende auf nahezu alle medizinischen und psychologischen Probleme passende Antworten oder hilfsbereite User, die Auskunft geben wollen/können, ohne dass hier eine spezielle Klientel angesprochen wird.
    Eben offen für alles und jeden.

  • 2. Das Forum der Webseite: www.Gegen-Missbrauch.de (z.T. kostenpflichtig)
    Eine thematisch exzellent aufgestellte Webseite.

  • 3. Das Forum der Webseite: www.Heimkinder-Forum
    Ein Forum, dass speziell ehemaligen Heimkindern gewidmet ist und mit seiner umfangreichen Heimliste Betroffenen hilft, ehemalige Weggefährten/innen wiederzufinden.