Liebe Besucher

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir erlauben würden auch Ihr Feedback, gleich ob positiver oder negativer Art, hier darstellen zu dürfen.

Ihren Beitrag nehme ich gern über den Kontaktbutton entgegen und werde ihn dann anschließend hier hereinstellen.

13.01.2008

Lieber Herr Klüber,

Ich habe inzwischen Ihre Homepage mehrfach besucht. Da kann man ja stundenlang drin verbringen und immer wieder auf- und anregende Informationen finden.

Herzliche Grüße
Joachim Rumpf
(Dr. Rumpf´s Schriften zur Erziehung und Bildung)

18.08.2010

Lieber Klaus,

herzlichen Glückwunsch zu deiner Webseite!

Ich spreche dir meinen Dank dafür aus, dass du dich auf der Dialogplattform der Bayerischen Staatsregierung Aufbruch-Bayern mit mir und vielen anderen Community-Teilnehmern ausgetauscht hast.

Deine Ideen, deine konkreten Vorschläge und dein konstruktiver, respektvoller und wertschätzender Dialog verdienen höchste Anerkennung.

Dein Gedankengut ist nun auf die Bayerische Staatsregierung übergegangen - und ich bin schon sehr gespannt, wie deine und auch unsere Ideen für die Entwicklung Bayerns zum familien- und bildungsfreundlichsten Land weitergedacht und weiterentwickelt werden.

Ich freue mich, dich über Aufbruch-Bayern kennen gelernt zu haben.

Alles Gute und viele herzliche Grüße
Manuela

www.aufbruch-bayern.de (Archiv)

Hier 17 meiner 43 Vorschläge


02. Jan. 2013

Sehr geehrter Herr Klüber

vor einigen Jahren bin ich im Internet auf Ihre Webseite "Ex-Heimkinder.de" gestoßen.
Ich habe über Google recherchiert, ob es Einträge über das Kinderheim gibt, in dem ich als Sozialpädagoge arbeite. Und siehe - es gab sie: Lange Beiträge mit einer differenzierten Darstellung des dort Erlebten.

Wäre ich mit 17 Jahren nicht als Betreuer in einem Zeltlager für eine Gruppe von 9 Kindern aus einem städtischen Kinderheim eingestellt worden, wäre ich wohl nicht Sozialpädagoge geworden. Ich wusste damals noch nichts über die Folgen seelischer Vernachlässigung.
Nach dem Zeltlager habe ich versucht, das Rätsel zu lösen und habe einen Besuch im Kinderheim gemacht, gleichwohl habe ich als Student über eine Bürgerinitiative die desolate Situation im Heim dort auflösen können.

Nicht nur die Kinder, auch die Mitarbeiter im Heim waren Opfer einer interessenlosen und geringschätzigen Jugendamtsleitung und Kommunalpolitik geworden.
Für mich war die Erfahrung mit der Jugendamtsleitung und den Kommunalpolitikern (aller Parteien) ernüchternd zugleich aber auch eine wichtige Erfahrung für mein weiteres Leben.

Ich vermute, dass vielen ehemaligen Heimkindern gar nicht bewusst ist, dass die eigentlichen Täter nicht die destruktiven Erzieher im Heim waren, sondern die gleichgültige Heimaufsicht, die Verächtlichkeit der Politiker und deren Geiz. Die freien Träger von Heimen haben sich fast ausnahmslos aus wirtschaftlichen Interessen diesen Vorgaben angepasst.

In meinen vielen Praktika, habe ich später in anderen Heimen so viele Niedertracht und Schäbigkeit gegenüber Kindern erlebt, dass ich später froh war, ein Heim zu finden, in dem Kinder und Familien mit großen Problemen Achtung und Freundlichkeit entgegengebracht wurde.

Ihnen, Herr Klüber, möchte ich danken für Ihr Engagement. Mit Ihrem Forum haben Sie etwas Hervorragendes bereitgestellt. Schon vom Volumen der Beiträge her zeigt sich, dass Ihre Seite für Heimkinder das geeignete Forum ist. Leider führen Sie die Seite nicht fort, weil Sie nur eine geringe Resonanz erlebt haben. Ich sehe hingegen schon sehr viel Resonanz: jeder dort veröffentlichte Bericht ist eine positive Rückmeldung auf Ihr Angebot.
Jeder durfte dort "seinen Stein" abladen, den er aus seinen dunklen Lebensjahren mit sich trug. Das Niederschreiben des eigenen Schicksals ist doch auch ein aktives Befreien von bedrückenden Erfahrungen. Sie haben dazu eine Chance eröffnet, dafür verdienen Sie Respekt und Anerkennung.

Ich hatte mit einigen Autoren von Beiträgen über meinen Arbeitgeber Kontakt. Allen gemeinsam war, dass sie diese Erlebnisse mal loswerden wollten. Sie leben jetzt nach Jahrzehnten in einem selbstbestimmten Leben und schauen in die Zukunft.
Es geht nicht um das Wiederkäuen von schlechten Erfahrungen, sondern darum, dass manches ans Tageslicht gebracht werden muss. Ich habe in den Gesprächen auch erfahren, dass über Facebook ebenfalls ein lebhafter Erfahrungsaustausch stattfindet. Damit ist die Öffentlichkeit wieder eingeschränkt. Auch Ihr Forum ist wahrscheinlich durch das Facebook-Angebot weniger frequentiert worden.

Wie auch immer - ich danke Ihnen für Ihre erfolgreiche Initiative und Zivilcourage.

Mit freundlichen Grüßen
Günther G.