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Heimerfahrungen
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Gesamtbiografien Haus - Heim & die Zeit danach |
häusliche
Gewalt
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Sorry, zu
meinem eigenen Bedauern, habe ich es noch nicht geschafft, diese wichtige
Säule meiner Webseite mit eigenen Erklärungen zu versehen.
Dies bedeutet aber nicht, dass dieser Bereich gänzlich leer wäre.
Denn über obige Links finden Sie hier teils sehr komplexe, teils
auch nur fragmentarische, aber dafür häufiger enorm erschütternde
Kindheitserfahrungen und dadurch geprägte Lebenswege, die wir in
unserer freiheitlichen und sozialorientierten Gesellschaft wohl niemals
anderen oder gar eigenen Kindern zumuten würden.
Exemplarisch für geradezu sadistische Behandlungen gegenüber
besonders benachteiligten, weil körperbehinderten Kindern, möchte
ich hier deren erschütternde Erinnerungen zum lesen empfehlen, wie
sie auf der Webseite der freien
Arbeitsgruppe des Johanna-Helenen-Heim als niederschmetterndes
Zeugnis christlichen Versagens an Mitmenschlichkeit und Mitgefühl
dokumentiert wurden.
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Wenn sich die Verantwortlichen
aus Staat- Sozialwesen und Kirchen gemäß ihren eigenen
ethischen/moralischen Ansprüchen so verhalten würden, wie
sie diese einst innerhalb ihrer Heimeinrichtungen in unbarmherziger
Weise von schutzbedürftigen Kindern abverlangten, gäbe es
heute keine beschämenden Diskussionen um Entschuldigungs- und
Entschädigungsbestrebungen durch ehemalige Heimkinder.
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Die Berichte
von ehemaligen Heimkindern und Menschen denen in ihrer Kindeheit schweres
Leid angetan wurde sollen hier weiter zu einem bleibenden Mahnmal heranwachsen.
Denn auch wenn sich die staatlichen, sozialen und allen voran die kirchlichen
Verantwortungstragenden entgegen vorangegangener Ausflüchte und Widerständen
irgendwann mal zu ihrer Schuld bekennen und den einst Gelittenen mit Entschuldigungen
oder auch Entschädigungen entgegenkommen würden, wäre dann
damit das einstige Leid getilgt?
NEIN, sage ich hier mit aller Entschiedenheit.
Nicht nur weil ich Bitten um Vergebung von Schuld und damit verbundene Entschädigungen
gegenüber geschädigten Personen, innerhalb einer sozialen und
humanistisch geprägten Gesellschaft als Selbstverständlichkeit
erachte,
sondern aus dem weiteren Grund, da für alle verzweifelten Menschen,
die aufgrund Ihrer verletzten Kinderseelen keinen Lebensmut, oder Lebensperspektiven
mehr sahen, jedes Zeichen von Einsicht und Sühne zu spät erfolgt.
Auch gilt zu akzeptieren, dass nicht wenige Überlebende noch immer
dermaßen verbittert sind, um niemals eine Entschuldigungen für
ihre zerbrochenen Biografien akzeptieren zu können.
Daher erachte ich es eingedenk aller Opfer häuslicher und auch institutioneller
Gewalt, für ein Gebot des Respekts und Würdigung erlittenen Leids,
all die erschütternden Erfahrungen zum Anlass zu nehmen, um HEUTE für
künftige Kindergenerationen alle erdenklichen Voraussetzungen zu schaffen,
um wenigstens ihnen jene unbeschwerte und glückliche Kindheit zu ermöglichen,
wie wir sie selbst gern verlebt hätten.
Damit wäre dann wenigstens die Gewissheit und Trost verbunden, dass
all die Entbehrungen und erfahrenen Leiden nicht völlig vergebens gewesen
sind.
Sobald es
meine Zeit erlaubt, werde ich diesen Bereich mit weiteren Fakten und Gesichtspunkten
bereichern.
Bis dahin schauen Sie sich bitte auch in meinem angeschlossenen Forum
um. Dort werden sie ebenso eine Fülle von Lebenserfahrungen finden
und in den bisherigen Diskussionen einige der Folgen kennenlernen, die Gewalt
im Elternhaus und/oder Heimerfahrungen für die Betroffenen nach sich
gezogen haben.
Ehemalige
Heimkinder, als auch von familiärer Gewalt betroffene Personen möchte
ich an dieser Stelle darum bitten ebenfalls Anteil am meiner Gedenkseite
und virtuellem Mahnmahl zu nehmen, indem ihr mir Eure Erfahrungen, sowohl
in kürzeren, oder auch längeren Ausführungen zur Veröffentlichung
zugänglich macht. Einfach per Email
melden.
Ansonsten gilt:
Schaut an und ab mal wieder vorbei, auf www.ex-heimkinder.de
tut sich immer mal irgend etwas Neues.