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Bildungsnot
- richtungsweisende Vorschläge zum
deutschen Bildungssystem. |
An alle,
die Eltern sind oder es einmal werden wollen:
WAS WOLLT IHR FÜR EURE KINDER ?
----------------------------------- ODER WOLLT IHR -----------------------------------
Entscheiden Sie sich
für den ersten Absatz, dann hören Sie hier auf, zu lesen!
Wollen Sie letzteres für Ihr Kind , dann lesen Sie bitte weiter und
ich wünschte, dass Sie am Ende dieser dargelegten Gedanken sagen werden:
Ja------,
so könnte es gehen!
Das möchte ich für mein Kind!

Um es gegenüber den ganz Eiligen in Kurzform auf den Punkt zu bringen geht es im Einzelnen um:
Meine Kritik:
- an fehlender schulischer Chancengleichheit
- an der unkontrollierten Schülerauslieferung an unmotivierte/unfähigen Lehrkräften.
- an lebensfremden und überfrachteten Lehrplaninhalten
- an fehlender Berufsvorbereitung
- an fehlender Haushalts- und Familienvorbereitung
- an der Tolerierung millionenfach unmotivierter und unberufener Arbeitnehmer
- am Festhalten des längst antiquierten Beamtenstatus
- am Festhalten sogenannter bewährter Werte
Meine Vorschläge:
- Chancengleichheit durch vorbereitende Bildung herstellen.
- Verzahnung praxisorientierter Lehrinhalte Ernährung/Geld/Elternvorbereitung etc. pp
- Reduzierung der Klassenstärken auf maximal 14/15 Schüler/innen
- Unterstützende Mitwirkung von Eltern im Klassenzimmer
- Leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung für Lehrer sowie normale Kündbarkeit
- Zur fundierten Berufsfindung mindestens 1-Jährige Schulunterbrechung
- Bundeseinheitliche Schulkleidung.
- Bundeseinheitlicher Unterrichtsstoff - Prüfungen
- Angebot an geschlechtergetrennter Schulen/Klassen
- Dialogbereitschaft zugunsten einer sympathisierenden und erfolgsorientierten Gesellschaft
Soweit in Kurzform ein
erster Überblick, deren einzelnen Punkte auch in der nachfolgenden Betrachtung
der zumutbaren Länge wegen nur angeschnitten wurden. Dennoch hoffe ich,
dem Leser am Ende dieser Abhandlung den Kern manch systembedingter Bildungsdefizite
herausgestellt zu haben, von denen ich mir zumindest wünschte, dass sie
zum Nachdenken und förderlichen Diskussionen anregen, die zu
1. a: Sprachbarrieren
In meinem ersten Kritikpunkt
erkenne ich bereits in der Startphase der schulischen Laufbahnen aufgrund
der völlig unterschiedlichen vorbildungs- und entwicklungsbedingten Stadien
der Kinder keine Voraussetzungen, die eine ausgewogene Chancengleichheit gewährleisten.
Wie Kinder ausländischer Mitbürger, die häufiger - allein schon
der mangelhaften deutschen Sprachkenntnisse wegen - bereits deutlich benachteiligt
sind/bleiben.
Besonders ihnen (einschließlich deren Eltern) wäre durch vorschulische
Sprachnachhilfen geholfen, um nicht gleich von Anfang an durch derart grundlegende
Bildungsmängel benachteiligt zu werden, oder deren Aufholjagd hoffnungslos
unterlegen zu sein.
Selbstverständlich ist mir nicht entgangen, dass es bereits einzelne
Gemeinden mit Sprachförderangeboten gibt. Diese erreichen aber aufgrund
der freiwilligen Basis aber bei weitem nicht das Gros der sprachbenachteiligten
Kinder.
Effektive Abhilfe könnte ein kostenfreier, für alle verpflichtender,
Besuch von Kindertagesstätten/Kindergärten werden, in dem fachlich
ausgebildetes Personal in Verbindung mit berufsfreundlichen Öffnungszeiten
z.B. 6:00 - 19:00 Uhr mit attraktiven Angeboten auf die individuellen Bedürfnisse
der Kinder aufwarten. (Siehe dazu auch diese innovative
Idee.)
Zu teuer? Ich denke nein. Da sich, wie Sie im weiteren Verlauf der Betrachtung
noch erkennen werden, mit derlei Maßnahmen langfristig erhebliche Schadens-
und Folgekosten einsparen lassen.
Allein die bisherige Praxis der Sprachbenachteiligung mit den einhergehenden
Frustrationen trägt erheblich zu jener beklagenswerten aber durchaus
vermeidbaren Abgrenzung/Zurückhaltung einer erfolgreichen Integration
von ausländischen Mitbürgern bei.
Gerade aus dieser distanzierenden/misstrauenserweckenden Fremde und einhergehenden
Perspektivlosigkeit unter diesen Benachteiligten und ebenso häufig ghettoisierten
Bürgern heraus, entstehen deutlich erkennbare Spannungen, die sich mehr
oder weniger regelmäßig in sinnlosen Gewalttätigkeiten, oder
verbalen Entgleisungen entladen
Aber
auch wer den Sprung in einen höher angesehenen(?) Schulzweig geschafft
hat, ist vor derartigen Unzulänglichkeiten nicht gefeit.
Denn zum einen wird es überall inkompetente Lehrer geben und zum anderen
leisten die zeitlich limitierten Lehrpläne bei viel zu großen Klassenstärken
(32/34 Schüler/innen) sowie Eltern mit unverantwortlichen Erwartungshaltungen
derartig negativen Tendenzen noch zusätzlichen Vorschub.
Benachteiligt sind vielfach
auch Kinder alleinerziehender Eltern, denen häufig die Zeit und Nerven
fehlen, um sich so intensiv und entwicklungsfördernd mit ihrem Kindern
zu beschäftigen, wie dies gemeinsam erziehenden Elternpaaren mit intakten
Familienhintergrund noch eher möglich ist.
Man denke hierbei an die verwandtschaftliche Unterstützung durch Großeltern,
Tanten, Onkel, die sich zumindest in früheren Zeiten gemeinsam mit den
Eltern um das Wohl und der Entwicklung von Kindern sorgten und sich ihnen
als willkommene Rückzugsgebiete erwiesen, innerhalb deren geschützten
Rahmen mancherlei Probleme angesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht
wurde.
Der weitläufige Zerfall einstiger Familienstrukturen, trägt daher
immer stärker zu einer sozialarmen Isolation von Kindern bei. Womit ihnen
wichtige Stützen abhanden kommen, mit deren verwandtschaftlichen Hilfen
sie nicht nur vorschulisch gefordert und gefördert wurden, sondern darüber
hinaus soziale Kompetenzen erzielten, die den Kindern schon frühzeitig
die Bestimmung des eigenen Stellenwertes innerhalb unserer Gesellschaft erleichterten.
Aus ähnlichen Gründen
sind Kinder von Eltern benachteiligt, die sich in Niedriglohn-beschäftigungsverhältnissen
befinden und der finanziellen Einschränkungen wegen häufiger gezwungen
sind zeitraubende Nebenbeschäftigungen nachzugehen.
Zeit und Kraft, die am Ende der entwicklungsförderlichen Hinwendung gegenüber
den eigenen Kinder fehlt.
Die gleichen finanziellen Einschränkungen tragen dazu bei, dass gerade
diesen Kindern ein Kindergarten- oder Kindertagesstättenplatz versagt
bleibt, der eigentlich so immens wichtig wäre, um Kindern abseits von
Fernsehern, PC und Spielekonsolen notwendige kommunikative und motorische
Fähigkeiten zu vermitteln, sowie ihre geistige Entwicklung zu fördern.
Doch gerade finanziell schwächelnde Bürgerschichten haben dazu vielfach
nicht mehr die Mittel und überlassen eingedenk der eigenen knappen Zeit
und Kraft, die Kinderbetreuung auf breiter Front einer seelen- und anspruchslosen
Unterhaltungsindustrie.
Und Hand auf´s Herz, in welcher Familie wird denn
noch regelmäßig mit Kindern gesungen, gebastelt,
oder sonstwie kreativ gespielt?
Da die Vermittlung kreativer Fertigkeiten im Rahmen des monotonen Schulbetriebs
nur eine untergeordnete Nebenrolle spielt, werden wir uns nicht wundern dürfen,
wenn vielen Menschen als Eltern die Vorraussetzungen fehlen, um ihren eigenen
Kindern gegenüber als anleitende Vorbilder aufzutreten.
Aus dieser kurzen Beschreibung wird bereits deutlich, wie unterschiedlich die Startbedingungen von Kindern während des Zeitpunkts ihrer Einschulung, abhängig vom sozialen Stand und Einkommen ihrer Eltern ausfallen, wobei hier die jeweils naturbedingten Entwicklungsreifenunterschiede noch vollkommen unberücksichtigt blieben.
2. a: schlechte Lernbedingungen
Statt den Kindern nun
genügend Zeit einzuräumen, um sich unter Berücksichtigung der
unterschiedlichen Reifegrade zu entwickeln und individuell zu fördern,
werden Kinder innerhalb weniger Jahre durch ein gnadenloses Raster starrer
Lehrpläne gezwängt, innerhalb derer jeder Lehrerkraft im 45 Minuten
Rhythmus gerade mal durchschnittliche 1,5-1,8 Minuten pro Kind und
Lehrstunde an individueller Förderung zur Verfügung stehen.
Denkbar schlechte Bedingungen, um ohnehin benachteiligten Kindern die nötige
Zeit und damit reelle Chancen einzuräumen, um mit jenen Kindern mitzuziehen,
die zuvor durch Kindergartenbetreuung und/oder intakte Familienverhältnisse
bessere Startbedingungen aufwiesen. (Siehe dazu auch diese innovative
Idee zu einer wünschenswerten Bildungsreform)
Diese Umstände sind ja nun bei weitem nichts Neues, dennoch wird weiterhin
an diesem gnadenlosen Aussortierungsverfahren festgehalten, unter dem ausländische
und Kinder ärmerer Familienverhältnisse von vornherein besonders
benachteiligt sind und - es in der Regel auch bleiben.
Als untrüglicher Indikator einer verfehlten Schulpolitik erweist sich
hier der ausufernde Wirtschaftzweig im Nachhilfegewerbe, ohne dessen Unterstützung
längst zahlreiche Kinder auf der Strecke geblieben wären.
Schulkinder, deren Eltern sich diesen "LUXUS" nicht erlauben können,
bleiben daher auch hier aufgrund der schleichenden Privatisierung von Bildung
und wirtschaftlichen Nöte finanzschwacher Eltern Leidtragende der Verantwortungsflucht
unserer staatichen Bildunsgorgane.
Kinder die nach der Grundschule nicht den Sprung in eine Realschule oder gymnasialen
Zweig geschafft haben, geraten aufgrund des geringeren Lerntempos gegenüber
den anderen Schulen automatisch immer weiter ins Hintertreffen, zumal sie
obendrein noch von jenen Mitschülerinnen aufgehalten werden, die größere
Mühe haben der Unterrichtung zu folgen und deshalb mit aggressiven Störmanövern
die davonziehenden Kinder aufzuhalten versuchen.
So entscheidet sich bereits für zahlreiche Kinder während der Startphase
ihrer schulischen Laufbahn, in gravierender Weise die künftige Entwicklung
für ihr ganzes weiteres Leben.
Aber auch die Schullehrer/innen
selbst nehmen abhängig von fachlicher Qualifikation, persönlichem
Engagement und Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen jedes
einzelnen Kindes erheblichen Einfluss auf deren weitere Lebenswege.
Deren Ziel darin bestehen müsste, nach den ersten Schuljahren für
alle Kinder ein möglichst gleich hohes Wissensniveau, motorische Fähigkeiten,
oder gar soziale Bewältigungstechniken zu vermitteln.
Doch abgesehen von Lehrplänen, die kaum Rücksicht auf reale Lebensherausforderungen
nehmen, tragen persönliches Unvermögen, Überbelastungen, oder
Resignation der Lehrkräfte in Verbindung mit mangelndem Engagement, unflexiblen
Lehrinhalten und engen Zeitvorgaben bereits in vielen Fällen zur Verfestigung
benachteiligter Kinder bei.
So wird vermutlich jeder nachvollziehen können, dass jene Kinder die
z.B. das kleine Einmaleins nicht gleich begriffen haben, mit jedem weiterem
Fortschreiten des Unterrichtsplans immer weiter den Anschluss verlieren. Womit
bereits der latente Grundstock für Minderwertigkeitsempfindungen gelegt
wird, die solche Menschen später mit auffälligen Eskapaden zu kompensieren
versuchen, um innerhalb der Klasse, oder allgemein jene gesellschaftliche
Anerkennung zu erzielen, die ihnen innerhalb der Schulausbildung versagt blieb.
Diese bergen durch das fortschreitende Wechselspiel von Aktion und Reaktion
langfristig die Gefahr, sich selbst aufzugeben, oder den Respekt gegenüber
einer vermeintlich feindseligen Umwelt zu verlieren.
Wenn man jetzt noch berücksichtigt, wie monoton und entgegen allen realen Lebensbedürfnissen theorielastig der Unterrichtsstoff an deutschen Schulen ausfällt, dann können einem unsere Kinder nur noch leid tun, bzw. braucht sich niemand mehr über verheerende Pisaergebnisse, mangelnde Allgemeinbildung und fehlendem Gemeinschaftssinn wundern, dessen degenerativer Charakter nur deshalb nicht noch deutlicher ins Auge fällt, weil wir alle diese Mühlen durchlaufen haben und kaum noch jemand den Sinn dieser unseligen Schulbildungspraxis hinterfragt.
Fragen Sie in Ihrem Bekanntenkreis
nicht nur mal Kinder danach, wer noch in der Lage ist, Tiere wie z.B. Insekten,
Vögel, Fische und dergleichen richtig zu benennen und voneinander zu
unterscheiden.
Fragen sie mal, wer noch Pflanzen benennen und zwischen genießbar und
weniger genießbar zu unterscheiden vermag. Ganz zu Schweigen, mit welchen
Pflanzen und Gewächsen wir unsere Nahrung bereichern könnten, bzw.
wie Pflanzen unter welchen Umgebungen zu säen und zu verarbeiten sind?
Welche Kinder lernen denn noch richtig Kochen?
Welche Kinder wissen wie ein sauberer Haushalt zu organisieren ist?
Welche Kinder wissen richtig mit Geld umzugehen?
Welche Kinder werden geschult, sich dem überbordenden Konsumterror zu
entziehen?
Welche Kinder werden geschult wie sie zwischenmenschliche Konflikte bewältigen?
Und ja, welche Kinder werden auf ihre spätere Elternrollen
vorbereitet?
Das erschreckende an all diesen Fragen ist, dass bereits sehr viele erwachsene Menschen auf diese Fragen keine Antworten mehr haben, weil sie diese Erfodernisse selbst nicht mehr richtig gelernt haben. Dessen fürchterlichen Auswüchse für alle sicht- und spürbar z.B. in allen Lebensmittelmärkten unmittelbar anhand langer Fertigproduktketten abzulesen sind, mit denen den kritiklosen Verbrauchern fragwürdige Cocktailmischungen an Farb- Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und weiteren chemischen Zusätzen massenhaft verabreicht werden, deren Folgen sicher nicht nur an steigenden Allergieanfälligkeiten, Krebsraten und mangelernähungsbedingten Erschöpfungszuständen bemerkbar machen.
3. a: Verfassungsgemäßer Anspruch auf Erziehungshilfen?
Es ist wohl richtig,
dass in Hauptschulen und teilweise auch in Realschulen Kochen zum Unterricht
gehört, doch wie effizient dieser Unterricht ist, lässt sich während
der Mittagszeit in jedem beliebigen Fastfoodtempel ablesen.
Interessant bleibt hier zu erwähnen, dass einzig in der bayrischen Landesverfassung
die Unterrichtung für alle Schulkinder in Haushaltsführung- Kochen
und Kinderpflege verpflichtend festgeschrieben ist.
Siehe: > > > Link < < <
Nur wird
von den unteren Schulzweigen abgesehen, in denen Kochen noch zum Unterricht
gehört, auch in allen anderen Bundesländern nichts
angeboten, um Kinder auf ihre spätere Elternrolle vorzubereiten,
obwohl wiederum in nahezu allen Landesverfassungen, die staatliche Unterstützung
in Bezug auf Kindeserziehung besonders deutlich hervorgehoben wird.
Siehe obenstehenden Link.
Doch bis auf gebärprämienanmutenden Kindergeldzahlungen gibt es
staatlicherseits so gut wie nichts, um brachliegende Gemeinwohlabsichten,
wie sie in allen Landesverfassungen zum Wohle von Kindern deklariert wurden,
mit aktiven Inhalten zu beleben.
Es sei denn, dass Kinder durch elterliche Unzulänglichkeiten dermaßen
verwahrlost und misshandelt wurden, um sie mit kostenintensiven Heimeinweisungen
zu bearbeiten.
Für viele rückblickende ex-Heimkinder, die unter institutionierter
Betreuung standen, waren diese Erfahrungen, zurückhaltend ausgedrückt,
nicht gerade von angenehmen Erinnerungen begleitet.
Zusammenfassend muss leider davon ausgegangen werden, dass Kinder erst in
den sprichwörtlichen Brunnen fallen müssen, um jene zugesicherten
Hilfen zu erhalten, die sie vor unzumutbaren Leid bewahrt hätten, wenn
diese Hilfen gegenüber ihren eigenen Eltern durch eine vorbeugend Schulung
eingesetzt hätte.
So bleibt bundesweit zu hinterfragen, wie unterschiedslos alle junge Menschen
nur hilfreiche Kenntnisse darüber bekommenen, wie sie später auf
die emotionalen und entwicklungsbedingten Erfordernisse ihrer eigenen Kinder
sachlich und fachlich angemessen eingehen sollten?
Die Vorstellungen behütender Liebe allein reicht erfahrungsgemäß
nicht aus, um Kinder dauerhaft vor überforderten Eltern zu schützen.
Angesichts ansteigender Einelternhaushalte, die ohne Vorbilder oder unterstützende
Begleitung in der Erziehung ihrer Kinder allein auf sich gestellt sind, dürften
fortlaufende Meldungen über Kindesmisshandlungen, Missbrauch und Verwahrlosungen
nur mehr zu einer fortschreitenden gesellschaftlichen Abstumpfung führen.
Leider scheint unser
Bildungssystem darauf ausgelegt zu sein, anspruchslose Arbeitssklaven heranzuziehen,
die bei minimalen Lebensempfindungen dahingehend manipuliert werden, um Allmachtsansprüche
einer ungreifbaren Oberschicht zu bedienen.
Siehe
Link zu Ursachen von Heimerziehung:
> > > LINK
< < <
Anders ist für mich nicht zu erklären, warum wider allen besseren Wissens, immer noch an einem destruktiven Bildungssystem festgehalten wird, das die Menschen zutiefst in ihren möglichen Lebensqualitäten beeinträchtigt.
So bleibt völlig
unverständlich, warum sich die Unterrichtung nicht an praktischen Beispielen
orientieren, die Kindern besser helfen, den praktischen Nutzen ihres erlernten
Wissen zu erkennen und vertiefend zu nutzen.
Hierzu gehört meiner Ansicht nach der regelmäßige Gang in
die Natur genauso zur Selbstverständlichkeit, wie praxisorientierte Börsenspiele,
die Kindern helfen, den Wert des Geldes zu erkennen und seinen verantwortungsbewussten
Umgang zu üben.
Gleichzeitig könnten sie damit, wie auch unter Einbeziehung hauswirtschaftlicher
und ernährungsphysiologischer Notwendigkeiten an lebendigen Beispielen
die Mechanismen marktwirtschaftlicher Kräfte verstehen lernen.
Statt demnach stupide für isoliert aneinandergereihter Fächern Pauken
zu müssen, deren Inhalte bereits kurz nach der nächsten Klassenarbeit
vergessen sind und damit ursächlich die mangelende Allgemeinbildung begründen,
wie dies der gegenwärtigen Praxis entspricht, könnte mit einer fächerübergreifenden
Verzahnung und Vertiefung praxisorientierter Lehrinhalte, gleich noch viel
Zeit eingespart werden.
Wichtige Zeitreserven die für die sinnvollere Ausbildung sozialer Kompetenzen
genutzt werden könnten.
Wie z.B. Rollenspielen, die dem Einzelnen helfen, sich innerhalb seiner Umwelt
realistisch zu reflektieren,
als auch ein Gespür
über Ursachen und Wirkungen zu entwickeln.
Sprich jene soziale Kompetenzen und Verantwortlichkeiten zu fördern,
wie sie gegenwärtig im gemeinsamen Umgang schmerzlich vermisst werden.
In diesem Rahmen gehört selbstverständlich eine kontinuierliche
Unterrichtung über den verantwortungsbewussten Umgangs mit der eigenen
Sexualität, wie auch eine fundierte Anleitung in alle denkbaren Bereiche
der späteren Elternrolle, bzw. Erziehung möglicher eigener Kinder.
Sodass sich Eltern von Morgen als die besten Erziehungsfachkräfte in
eigener Sache erweisen.
Die gegenwärtige Praxis, in der jeder Mensch wahllos
und nahezu unvorbereitet Kinder in die Welt setzen darf, um diese hilflos
den eigenen Unzulänglichkeiten auszusetzen, erachte ich als völlig
inakzeptabel.
Darin zeigt sich auch,
dass nahezu alle bisherigen sozialpolitischen Präventionsmaßnahmen
immer noch auf Folgesymptome zugreifen, nicht jedoch an den viel wichtigeren
Ursachen.
Deshalb erachte ich einen elternvorbereitenden Unterricht in Bezug auf Kindererziehung
und Kinderschutz als einzig Maßgabe, um den Anspruch einer sinnvollen
Prävention zu erfüllen.
Sie würde mit Sicherheit
zu einem angenehmeren gesellschaftlichen Klima beitragen und gleichzeitig
ungeheuer hohe Kosten von Folgebehandlungen einsparen helfen, die durch verunglückte
Erziehungspraktiken unsere gesamte Gesellschaft belasten.
Dazu gehören Heimbetreuung, Folgen von Kriminalität, sowohl auf
Opferseite, wie auch für Täterbetreuung, sprich Resozialisierungsbemühungen,
bis hin zu endgültigen Sicherheitsverwahrungen, deren Ursachen nicht
unerheblich auf mangelnde gesellschaftliche Anerkennung und persönliche
Perspektivlosigkeit zurückzuführen sind.
Auch die enormen Krankenbehandlungskosten, die bei geschädigten und unglücklichen
Menschen weit stärker anfallen, sind in dieser Rechnung zu berücksichtigen.
Siehe auch die rasant angestiegenen psychologischen Inanspruchnahmen sowohl
von Erwachsenen wie auch von Kindern, die bereits zu erschreckenden Terminzuteilungen
von teilweise länger als einem Jahr geführt haben.
4. a: Machtmissbrauch und das Kreuz Sympathien/Antipathien
Es gibt demnach zahlreiche
Gründe, die eine umfassende Bildungsreform rechtfertigen würden.
In der Lehrkräfte wieder einem sprichwörtlichen pädagogischen
Anspruch erfüllen, der nachweislich von vielen Eltern heutzutage gar
nicht mehr geleistet werden kann.
Allerdings dürfte es einige Zeit dauern, bis nachrückende Lehrer/innen
auf ihre zukünftigen Aufgaben entsprechend geschult und eingestimmt wurden.
Denn von der gegenwärtigen Lehrergeneration, denen aufgrund ihres sicheren
Beamtenstatus in weiten Teilen motivierende Anreize fehlen, um überholte
Lehrkonzepte aufzugreifen und umzusetzen, verspreche ich mir ohnehin keine
nennenswerte Reformbereitschaft.
Lasse mich hier aber auch liebend gern eines Besseren belehren.
Der Machtstatus von Lehrkräften
ist meiner Ansicht nach aber noch viel zu verlockend, um an der Sicherheit
festzuhalten, in nahezu vollkommener Unnahbarkeit schalten und walten zu dürfen
und gleichzeitig von notenlechzenden Eltern wie Schülern in devoter Hochachtung
hofiert zu werden.
Diese unselige Praxis gehört meiner Ansicht nach ebenfalls überholt,
da hier ein unzulässiger Missbrauch gegenüber einzelnen Schülern/Innen
geradezu vorprogrammiert ist. Dieser
liegt in der natürlichen Selektion gegenüber allen Menschen begründet,
ob uns jemand sympathisch, oder eher unsympathisch ist.
Selbst bei allem Bemühen um gleichgeschaltete Objektivität, wird
es immer wieder vorkommen, dass nicht nur Lehrer unbewusst dazu neigen, ihnen
sympathischere Schüler/innen bevorzugt zu behandeln oder zu benoten,
während weniger sympathisch empfundene Kinder kaum in gleicher Weise
von positiven Empfindungen profitieren dürfen.
Bereits die zahlreichen Klagen von Kindern im Grundschulalter lassen schlimme
Zustände in so manchen Klassenzimmern befürchten. Die ich schon
deshalb nicht von der Hand weisen möchte, da ich davon überzeugt
bin, dass gerade Grundschulkinder noch ein unverfälschtes und sicheres
Gespür für Stimmungen und Strömungen im gemeinsamen Miteinander
erfassen und benennen können.
Demnach sind "geschasste" Kinder auf Gedeih und Verderb den ungnädigen
Launen so mancher Lehrer/innen ausgesetzt, ohne echte Möglichkeiten zu
haben, sich den subtilen Benachteiligungen entziehen zu können. Denn
in der Praxis lässt der starre Schulablauf nicht mal eine wunschgemäße
Versetzung in eine Parallelklasse zu.
Kinder deren Eltern nicht gerade zur hochgeschätzten bürgerlichen
Elite der Stadt/Gemeinde gehören, deren sozialer Status in vielen Fällen
bereits vor ungerechten Härten, wie Herabwürdigungen, Nichtbeachtung,
oder Aggressionen durch Lehrer/innen schützten dürfte, werden bestimmt
wissen, wovon hier die Rede ist.
Ich denke, derart negative Erfahrungen sind nahezu allen Menschen bekannt.
Womit für mich ein klares Risiko auf der Hand liegt, dass einzelne Kinder
auch durch Lehrer selbst in ihrer weiteren Lebensführung behindert und
benachteiligt werden.
Auch soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass ich als Hausmeister eines
großen Gymnasiums von zahlreichen Beobachtungen und Erfahrungen berichten
könnte, in denen die vielfach zu hoch geschätzten Lehrer/Innen sowohl
meinem persönlichen, wie auch allgemeinen Anspruch auf ordentliche Umgangsformen
selbst wiederholt in eklatanter Weise schuldig blieben.
Angemessen berücksichtigt
werden sollte natürlich der Umstand, dass die meisten Lehrer selbst leidtragende
staatlich starrer Lehrvorgaben bei viel zu großen Klassenverbänden
sind, die es ihnen fast unmöglich machen, sorgfältiger auf die individuellen
Bedürfnisse ihrer Schüler/innen einzugehen.
Eben weil unter enorm hohen Zeitdruck, lebensfremde Lehrvorgaben durchgepeitscht
werden müssen.
Quantität auf Kosten von Lehr- und Lebensqualität. Pisastudien lassen
grüßen.
Diese Problematik ließe
sich durch deutliche Verkleinerungen der Klassenstärken auf z.B. maximal
14/15 Schüler/innen pro Klasse in einfacher Weise beheben.
Und würden die Ferienzeiten ebenfalls um ein/zwei Wochen reduziert werden,
ergäben sich zusätzliche Zeitreserven. Schließlich gibt es
genug gebildete Arbeitssuchende, die sich liebend gerne neuen Herausforderungen
stellen würden. . .
Die damit verbundenen Mehrkosten dürften durch die später eingesparten
Negativleistungen sicher mehr als aufgehoben werden und trügen sowohl
auf Schüler- wie auch Lehrerseiten zu einem wesentlich entspannteren
Lernklima bei.
Insofern schon zu diesem Zeitpunkt für alle Beteiligten ein deutliches
Plus an Lebensqualität.
Dieses ließe sich
noch weiter steigern, wenn in jeder Klasse von allen Schüler/innen immer
mal wieder mehr oder weniger regelmäßig im täglichen oder
stündlichen Wechsel eine elternvertretende Person den Unterricht begleiten
könnte.
Diese Maßnahme beinhaltet gleich mehrere Vorteile.
Ich denke, der Vorteil
dieser Vorstellungen dürfte auf der Hand liegen.
Und je mehr wir die Möglichkeit unkonventioneller Ideen zulassen, desto
schneller könnten wir uns an die Normalität eines derart gemeinsamen
Umgangs gewöhnen.
In diesem Gesamtrahmen
gehört meiner Ansicht nach der längst antiquierte Beamtenstatus
abgeschafft. Schließlich benötigen wir in einem demokratischen
Rechtsstaat keine überholten, monarchistischen oder anderweitig autoritärer
Treuebekenntnisse mehr, der Mitbürger für ihren Kadavergehorsam
mit lebenslangen Privilegien belohnt, sondern Mitmenschen, die in unserer
modernen Zeit zum eigenständigen Denken und Handeln gefordert werden,
auch wenn es mitunter auch mal für Vorgesetzte unbequem wird.
Der Beamtenstatus in seiner derzeitigen Form spornt niemanden mehr zu Herausforderungen
an, zumal wenn Gehaltsstufen erreicht wurden, die keine nennenswerten Steigerungen
mehr erwarten lassen.
Wenn demnach von unseren Kindern hohe Leistungen erwartet werden, dann ist
nicht nachzuvollziehen, warum an den Lehrerstand nicht gleichermaßen
eine leistungsgerechte Messlatte mit erfolgsorientierter Bezahlung angelegt
werden darf, die gegenüber trägen, unfähigen und leistungsunwilligen
Mitarbeitern genauso berechtigte Kündigungen nach sich ziehen darf, wie
dies in der freien Wirtschaft längst als Selbstverständlichkeit
gehandelt wird.
Doch während in der freien Wirtschaft unfähige Mitarbeiter nahezu
automatisch gezwungen werden, sich immer wieder neu und flexibel zu orientieren,
muss der Staat einmal verbeamtete Lehrkräfte, egal wie hoch oder niedrig
sie motiviert und fähig sind, bis zu ihrer nahezu abgabenfreien Pensionierung
im Staatswesen, sprich Schulbetrieb weiter beschäftigen.
Müßig zu erwähnen, wer die Leidtragenden dieser unzeitgemäßen
Praxis sind.
5. a: Eine paradoxe Situation
Darin spiegelt sich in
erkennbaren Ausmaß die Konsequenz unseres lebensfernen Schulsystems
wieder, das monoton auf Leistung, Leistung und noch mehr Leistung ausgerichtet
ist, ohne auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des
einzelnen Menschen einzugehen.
Diese seit über 100 Jahren nahezu unveränderte Praxis fördert
geradezu unfähige und unmotivierte Menschen in allen Berufsbereichen
und dürfte zu erhebliche Frust unter den zahlreichen Beschäftigten
in unserem Land beitragen.
Wie gesagt schulsystembedingt! Siehe auch die skandalöse Praxis in der
erfolgreiche Lehrer/innen >
> abgestraft
werden. < <
Eine dem Sinne nach völlig paradoxe Situation. Denn während die
Schulausbildung den Anspruch erhebt, jungen Menschen durch Bildung das Rüstzeug
für ihr weiteres Leben zu vermitteln und auf das spätere Berufsleben
vorbereitet zu werden, verhindert genau dieses starre Schulsystem die Entfaltung
persönlicher Fähigkeiten und Neigungen.
Aber warum, oder gilt das deutsche Schulsystem weltweit nicht als eines der fortschrittlichsten und effizientesten Schulausbildungen?
Die Antwort ist einfach
wie plausibel. Indem dieses lebensferne Schulsystem junge Menschen im Eiltempo
zu ihren jeweiligen Abschlüssen durchpeitscht, aber nicht auf ihr späteres
Berufsleben vorbereitet.
Wie denn auch? Bis zum Schulabschluss bleibt doch dank des theorielastigen
Unterrichtsstoffes gar keine Zeit, um Fähigkeiten oder Neigungen herauszubilden.
Oder möchte wirklich jemand ernsthaft behaupten, innerhalb der Kunst-
oder Werkunterrichtsstunden könnten jungen Menschen wirklich fundierte
Fähigkeiten oder Kenntnisse vermitteln werden die eine langfristige Orientierung
rechtfertigen würden?
Ich denke nicht.
In der Praxis sieht es doch weitgehend so aus, dass sich junge Leute abgesehen
von einem ein- zweiwöchigem Praktikum, nach dem Schulabschluss übergangslos
für einen Beruf entscheiden müssen, von dem sie allenfalls mal etwas
gehört/gelesen, oder persönliche Hoffnungen geknüpft haben.
Dies trifft in gleicher Weise auf Studenten/innen zu, die sich während
oder nach dem Abitur auf ein weitgehend unbekanntes Studienfach festgelegt
haben.
Bedauerlicherweise sehen
die Realitäten oft anders aus, wie man es sich selbst vorgestellt hat.
Sei es, dass man mit der angestrebten Materie heillos überfordert ist,
oder was viel häufiger vorkommt, man eines fernen Tages realisiert, dass
die Berufswahl bei weitem nicht den angedachten Vorstellungen oder eigenen
Befähigungen entspricht.
Diese Erkenntnis kommt jedoch fast immer zu spät, um sich einer zweiten
oder dritten alternativen Berufsausbildung zuzuwenden. Wobei stets das gleiche
Dilemma bleibt, nämlich nicht wirklich zu wissen, was man möchte
und gleichzeitig geeignet genug ist, um in einer beruflichen Laufbahn mit
Freude und Erfolg zu bestehen.
Entscheidende Parameter, die im Regelfall zu höheren Leistungen und innovativen
Ideen beitragen.
Da die Auszubildenden
oder Studierenden altersgemäß darum bestrebt sind, finanziell auf
eigenen Beinen zu stehen und größtmögliche Unabhängigkeit
zu erlangen, verkneifen sich die meisten Menschen einen zeit- und kostenintensiven
Schwenk in einen alternativen Berufszweig.
Eine Praxis die uns alle sehr teuer zu stehen bekommt
Diese negativen Belastungen,
die uns auf indirekten Weg auch dann treffen, wenn wir persönlich glücklich
und zufrieden in unserem Arbeitsverhältnissen aufgehen, könnten
zu aller Zufriedenheit auf einfache Weise behoben werden.
Dazu bedarf es lediglich einer echten Berufsvorbereitung, die Ihrem Namen
gerecht wird. Soweit Schulkinder überhaupt die Möglichkeit zu einem
Berufspraktikum erhalten, dürfte wohl jedem einleuchten, dass sich innerhalb
eines ein/zweiwöchigem Berufspraktikums kaum tiefgreifende Erkenntnisse
über eigene Neigungen und Fertigkeiten erzielen lassen.
Daher mein Vorschlag:
Gebt den Schülern/innen genügend Zeit, um sich wesentlich länger
und vor allen auch in verschiedenen Berufssparten umzusehen.
Diese Idee drängt sich doch geradezu auf, wenn man weiß, wie sehr
den meisten Schülern/innen nach Jahren monotonen Lernens die Schule regelrecht
zum Hals raushängt.
Insbesondere in der pubertären Phase fehlt es mitunter an der nötigen
Konzentration, um den leistungsbetonten Schulanforderungen noch im vollen
Umfang zu genügen.
Daher dürfte vielen Schüler/innen der Vorschlag entgegenkommen,
abhängig vom Schultyp nach 7-9 Schuljahren eine etwa 1-Jährige Schulpause
einzulegen.
In dieser Zeit sollte ihnen genügend Gelegenheiten eingeräumt werden,
um in die verschiedensten Berufsbereiche hineinzuschnuppern.
Dies Idee beinhaltet gleich mehrere unschlagbare Vorteile.
Ich denke dies wäre ein hilfreicher Weg, um allen Menschen die nötige Zeit und Chancen zu bieten, um ihren wünschenswert glücklichen Platz innerhalb unserer Gemeinschaft zu finden. Innerhalb derer sich alle ungeachtet ihrer Stellung und Ansehen auf gleicher Augenhöhe mit Höflichkeit und Respekt begegnen.
Diesen Anspruch, soweit hier überhaupt ein Anspruch besteht, kann ich in meiner möglicherweise beschränkten Sichtweise nicht erkennen und denke, dass es einen Versuch Wert ist, derartige Gedanken zu hinterfragen und gemeinsam auf positive Veränderungen hinzuwirken, wie ich sie hiermit anregen möchte.
Zum Schluss möchte
ich noch einer aktuellen Tendenz entgegentreten, die sich in der Uniformierung
einzelner Schulen vollzieht.
Was hier im ersten Augenblick als sinnvoller Präventionsansatz gegen
überbordende Markenzwänge gedacht ist, erweist sich bei näherer
Betrachtung als ungeschickte Herausstellung gesellschaftlicher Klassenunterschiede.
In der wiederum jene das Nachsehen haben, die fortan z.B. im Gegensatz zu
örtlich uniformierten Gymnasiasten, ebenso dank örtlicher Uniformierung
bereits von weitem als weniger geachtete Haupt- oder Realschüler/innen
herabgesetzt würden.
Deshalb mein Vorschlag, wenn schon begründete Uniformierungen angedacht
sind, dann sollte diese aber auch Landes- oder besser noch bundesweit einheitlich
für alle Schulen und kostenfrei eingeführt werden.
In diesem Rahmen wäre auch zu überlegen, ob in Schulen nicht wenigstens
ein klassenweise geschlechtsgetrennter Unterrichtsangebot möglich wäre.
Denn schon häufiger habe ich mitbekommen, dass der Unterricht in "balzfreien"
Unterrichtsräumen, mit einem stressfreieren und ruhigeren Umgang verbunden
ist.
Ich denke, so ein Angebot auf freiwilliger Basis würde durchaus auf positive
Resonanz stoßen und damit zu einem stressreduzierten Unterricht beitragen.
Liebe Gäste, ich
bin mir natürlich vollkommen darüber im klaren, dass hier bei weitem
nicht alle erwähnenswerten Aspekte meiner angeschnitten Problemstellungen
aufgeführt werden konnten, ohne Gefahr zu laufen, die Geduld der Lesenden
über Gebühr zu strapazieren.
Aus diesem Grund habe ich auch darauf verzichtet, auf die teilweise erfreulichen
Ansätze einzugehen, mit denen in manchen Regionen bereits auf einzelne
Probleme reagiert wird.
Regionale Anstrengungen sind meiner Ansicht nach aber keine echten Lösungen.
Wenn wir Veränderungen anstreben, dann sollten sie auch unterschiedslos
allen Menschen in unserem Land zu Gute kommen.
Vielleicht wird es dann eines Tages auch mal möglich, für alle junge
Menschen bundesweit einheitliche Bildungs- und Prüfungsrichtlinien zu
erarbeiten.
Kaum ein Mensch kann nachvollziehen, warum der selbe Bildungsabschluss in
Hessen nicht gleichermaßen in Bayern anerkannt wird, um es hier mal
am Beispiel von Lehramtsbewerber deutlich zu machen.
Nun ich denke, so manche
Problemlagen und mögliche Lösungsvorschläge konnten hier nachvollziehbar
dargelegt werden.
Und ja selbst diese dargelegten Inhalte bilden wieder nur einen kleinen Teil
eines größeren Ganzen.
Wenn Sie so wollen erachte ich unser Bildungssystem als überholtes Modell
zur Konditionierung junger Menschen, die damit auf ihr späteres Dasein
als obrigkeitshörige Arbeitssklaven vorbereitet werden. Wahrlich ein
Relikt aus der Mottenkiste des 18. Jahrhunderts und fürchterliches Übel
zahlreicher Missstände, die uns unnötiger Weise das gemeinsame Zusammenleben
erschweren.
Doch da eine grundlegende Überholung aufgrund wirtschaftspolitischer
Widerstände zunächst noch illusorische bleiben wird, habe ich 2010
wie etwa 750 andere aktive Teilnehmer/Innen auch die Onlineplattform Aufbruch
Bayern als
Gelegenheit genutzt, um der Bayrische Staatsregierung meine kurzfristig realisierbaren
Änderungswünsche hinsichtlich Bildung und Familie vorzustellen.
Mit diesen 17
meiner insgesamt 43 eingebrachten Vorschlägen (ging als zweifacher
Preistäger aus dieser Aktion hervor) dürften sich sehr wahrscheinlich
die Mehrheit aller Mitbürger identifizieren können.
Wenn auch Sie liebe Gäste, ganz oder teilweise darin übereinstimmen,
dann bitte ich Sie darum, - nehmen Sie diese Gedanken mit und thematisieren
sie diese bei sich bietenden Gelegenheiten, sowohl in Ihrem Familien- Bekannten-
als auch Freundeskreis.
Versuchen Sie bitte, die daraus resultierenden Ergebnisse und Überzeugungen
auch gegenüber sozialpolitisch verantwortlichen Menschen heranzutragen.
Denn leider haben meine bisherigen Rückmeldungen politische Vertreter/innen
gezeigt, in wie weiter Ferne aller Realitäten diese Personen noch immer
denken und handeln.
Gerade ihnen gilt es, die Notwenigkeiten sozialpolitischer Reformen deutlich
vor Augen zu führen.
Je lauter unsere Stimmen werden, desto eher werden unsere "Volksvertreter/innen
hoffentlich aus ihrer sattsamen Lethargie erwachen.
Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn nicht mit diesen Anregungen,
so doch mit gemeinsamen Überlegungen und Ideen zu einer förderlichen
und harmonischen Staatsgemeinschaft beitragen können.
In dem jeder einzelne Mensch Wert ist, ihm oder ihr die größtmöglichen
Chancen zu einer freiheitlichen und glücklichen Entfaltung der jeweiligen
Persönlichkeiten beizutragen, weil wir alle gleichermaßen davon
profitieren würden.
Lassen sie nicht locker, denn eines der gängigsten Argumente, mit denen
innovative Ideen stets mit gleicher Trägheit zur Seite geschoben wurden,
besteht in der Meinung "beim Bewährten" festhalten zu müssen,
schließlich sei unsere Gesellschaft mit dieser Einstellung schon so
viele Jahre lang mit bewährten Mustern erfolgreich gefahren.
Das ist absoluter Unsinn, wie die Realität um uns herum jeden Augenblick
beweist.
Machen Sie also mit, tragen auch Sie dazu bei, dass sich unsere Gesellschaft
für jeden Einzelnen von uns in lohnenswerter Weise positiv verändern
kann.
Für weitere Rückfragen
stehe ich gerne zur Verfügung.
Sie erreichen mich direkt via Email,
dessen Kontaktbutton sie auch auf meiner Webseite finden.
Klaus Klüber 2008