
Staatliche Subventionierung zur Kapitalflucht asozialer Superreicher.
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Die gegenwärtige Finanzkrise
ist ein Ausdruck zügelloser Profitgier in Endzeitstimmung, wo jeder
glaubte, ihm oder ihr würde etwas zum Nulltarif geschenkt.
Die ist natürlich schierer Unsinn.
Richtig ist, dass vor allem die Superreichen von diesem leistungslosen Maximierungswahn
profitierten und auf diese Weise ihr Vermögen, dass sie ohnehin kaum
mehr innerhalb eines normalen Lebens ausgeben könnten in immer unvorstellbarere
Dimensionen höher und schneller ansteigen ließen. Siehe dazu
auch die Stellungnahme
eines Prof. Günter
Möwes der schon lange vor dieser gemeinschaftsschädigenden
Praxis gewarnt hat.
Dies funktionierte auch so lange wie es den
Handlangern dieser ersten Profiteuere verstanden, genügend kleinere
und mittlere Sparer zu motivieren ihre ersparten Groschen und Euros aus
ihrer ehrlichen Arbeit, in vermeintlich lukrative Aktien und Aktienfonds
anzulegen.
Dass sie damit lediglich die traumhaften Gewinnsteigerungen der Superreichen
bedienen während sie sich lediglich mit wenigen abfallenden Bröseln
zufrieden geben müssen, dass freilich hat ihnen niemand erläutert.
Genausowenig, wie ihnen die Nachteile dieses Maximierungswahns erklärt
wurden, dem wir als gemeinschaftliche Gesellschaft jeden Tag ein Stück
mehr zum Opfer fallen.
Indem uns aus Wirtschaft und Politik unter dem verlogenen Deckmäntelchen
angeblicher Globalisierungszwänge weisgemacht wird, die um sich greifende
Not und Versklavung von immer mehr Mitmenschen müsse als unabänderliches
Schicksal hingenommen werden.
Diese Argumentation ist natürlich Quatsch hoch drei, funktioniert aber
immer noch gut genug um der Bevölkerungsmasse die eigentlichen Ursachen,
im bestehenden Profitmaximierungswahn der wenigen Superreichen noch immer
erfolgreich zu verschleiern.
Denn nur wo immer weniger Menschen immer mehr produzieren, und gleichzeitig
immer weniger Leistung für ihre Einlagen bekommen, können andere
noch mehr für sich herausholen.
Dem fallen bereits zunehmend unsere staatlichen
Versicherungsleistungen wie Arbeitslosen- Kranken und Rentenversicherungen
zum Opfer, von denen wir trotz ständig steigender Zuzahlungen immer
weniger Leistung zurück bekommen.
Dies hat weniger mit demografischen Notwendigkeiten zu tun, als der rücksichtslosen
Gier asozialen Aasgeiern, die unter Mithilfe politischer Lobbyisten die
staatliche Leistungsfähigkeit zu ihren Gunsten immer weiter lahmlegen.
Das schlimme daran ist, dass wir uns in unserer
Gesamtheit mit der Beteiligung an Aktiensparverträgen wie sie z.B.
den meisten Lebensversicherungen und Sparbeteiligungen zugrunde liegen,
damit selbst das eigene Wasser abgraben.
Deshalb kann der einzige richtige Rat nur lauten: RAUS
AUS AKTIENGESCHÄFTEN.
Denn auch die gegenwärtigen Rettungsversuche von regierender Seite,
um die Leute mit Staatsbürgschaften weiter bei Laune zu halten, kann
nichts weiter als Augenwischerei bezeichnet werden.
Denn wie sich zeigt nutzen die Superreichen diese Finanzgeschenke mit denen
die Aktienmärkte vor dem globalen Zusammenbruch bewahrt werden sollen,
lediglich dazu, um ihr eigenes Kapital aus dem Aktienmarkt herauszuziehen,
während die Allgemeinheit aus ihrem Steueraufkommen diese subventionierte
Kapitalflucht auch noch finanzieren darf, bzw. damit noch weniger Geld für
die eigentlich viel wichtigeren sozialen Aufgaben des Staates zur Verfügung
steht.
Es ist im Grunde genommen nichts anderes als Raub und Betrug an unserem
Volk.
Auf diese Zusammenhänge versuchen bereits
seit längerem verschiedene Verbände, wie z.B. das Aktionsbündnis
attac aufmerksam
zu machen. (= "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen
im Interesse der BürgerInnen".)
Leider dank unserer gleichgeschalteten Verdummungs-Medienlandschaft noch
nahezu unbekannt.
Auch an sinnvollen Alternativen mangelt es nicht,
um soziale Auszehrungen zu stoppen.
Hier lobe ich mir die bereits bewährten und durchaus realistischen
Vorstellungen der Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung.
www.inwo.de
Am besten Sie als Leser machen sich zunächst
ein eigenes Bild von diesen sozialförderlichen Ideen.
Und glauben Sie bitte nicht, dass sich nichts verändern kann.
Es werden sich zwangsläufig Änderungen ergeben müssen, wenn
wir uns dem Diktat weniger Reicher nicht unwidersprochen beugen wollen.
Tragen auch Sie etwas dazu bei, indem Sie diese
Gedanken auch innerhalb Ihrer Verwandten- und Bekanntenkreise thematisieren
und damit zu einer breiteren Bewusstseinsbildung beitragen. Letztendlich
profitieren wir und vor allem unsere Kinder von einer ausgewogeneren Verteilung
wirtschaftlicher und sozialer Ressourcen.
Besucher/innen die sich gern zu diesem Artikel äußern möchten, können dies gern im Forum tun, wo ich dieses Thema zur Diskussion eingestellt habe.