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Hier ein nahzu gleichlautendes
Schreiben, welches ich über das Internetportal www.abgeordnetenwatch.de
an nahezu jede Fraktion von Bundestagsabgeordneten stellte, die jeweils
als Mitglieder im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
tätig sind.
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Der
Wortlaut des Anscheibens:
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Sehr geehrte Frau/Herr
Bekanntlich nehmen trotz sinkender Geburtenraten bei stetig gestiegenen
Schutzanstrengungen, Kindesmisshandlungen und Vernachlässigungen
weiter zu, deren Ursachen in Fachkreisen hinlänglich bekannt sind,
jedoch noch immer nicht zu entsprechenden Konsequenzen geführt haben.
Ein Grund, weshalb bis heute bisherige Schutzanstrengungen unsere Kinder
vielfach zu spät erreichen, bzw. erst richtig greifen, wenn das Kind
zuvor bereits in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist.
Eine effektive Abhilfe würde ich in der Einführung eines länderübergreifenden
Schulfaches, oder Umgestaltung bestehender Lehrpläne erkennen, mit
dessen Hilfe Kinder langfristig in drei nachvollziehbaren Stufen,
1. gewaltpräventiv lernen, was Gewalt ist. Welche Folgen sie hat
und wie man ihr sinnvoll und gewaltvermeidend begegnet.
Es hätte zudem den unschlagbaren Vorteil, dass sich Kinder bereits
frühzeitig selbst als Opfer erkennen und schneller Hilfe abrufen
könnten.
2. Vermittlung von Eigen- und Sozialverantwortungsbewusstsein.
Wie z.B. im verantwortungsbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität,
oder gemeinsinnfördernde Werte zu vermitteln, die sofern sie später
einmal Personen in führende Positionen von Wirtschaft, Politik und
Sozialwesen bekleiden, ein sozialverantwortliches Handeln generieren sollten.
3. Elternvorbereitung.
In diesem Rahmen stelle ich mir die Vermittlung pädagogischer Kenntnisse
vor, die jungen Menschen befähigt, ihren künftigen Kinder nicht
nur liebevoll, sondern auch mit notwendiger Fachkompetenz zu begegnen.
Denn nachweislich tragen in erster Linie persönliche Defizite, wie
auch fehlende Erziehungskenntnisse von sorgeberechtigten Eltern/teilen
zum Leid vieler Kinder bei.
Würden Sie solch eine Zielsetzung unterstützend aufgreifen?
Oder können Sie mir einen Rat geben, an welche Stellen so eine Idee
getragen werden müsste, damit sie ernsthaft geprüft wird? Etwa
durch Petitionsanträge an die jeweiligen Landesregierungen?
Mit freundlichen Grüßen
............................................
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